Gute Gedanken der Woche (KW 13)

„Wie lieblich sind deine Wohnungen, HERR Zebaoth! Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des HERRN; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott. Der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen – deine Altäre, HERR Zebaoth, mein König und mein Gott. Wohl denen, die in deinem Hause wohnen; die loben dich immerdar. Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten und von Herzen dir nachwandeln! Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, wird es ihnen zum Quellgrund, und Frühregen hüllt es in Segen. Sie gehen von einer Kraft zur andern und schauen den wahren Gott in Zion. HERR, Gott Zebaoth, höre mein Gebet; vernimm es, Gott Jakobs! Gott, unser Schild, schaue doch; sieh an das Antlitz deines Gesalbten! Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ich will lieber die Tür hüten in meines Gottes Hause als wohnen in den Zelten der Frevler. Denn Gott der HERR ist Sonne und Schild; der HERR gibt Gnade und Ehre. Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen. HERR Zebaoth, wohl dem Menschen, der sich auf dich verlässt!“ (Ps. 84)

Liebe Mitglieder unserer Halleiner Pfarrgemeinde! Ihr Lieben!

Gerne möchte ich euch den Wochenpsalm dieser Woche zum Bedenken und Meditieren zusenden. Die Psalmbeterin sehnt sich danach, in Gottes Tempel, in seinem Haus sein zu dürfen, dort Gott und seine Nähe zu spüren.

Vorgestern Morgen in der Kirche habe ich dem nachgespürt, was für eine wundervolle Kirche wir haben, wie sehr sie mir und vielen von euch Heimat ist. Ich bin zuversichtlich, bald werden wir uns dort wieder treffen und Gottesdienst miteinander feiern können!

Dieses „dürre Tal“ ohne die gottesdienstliche Gemeinschaft macht mir noch deutlicher bewusst, wie sehr zum Glauben das Miteinander, das gemeinsame Singen, Beten, auf Gottes Wort hören und die Feier des Jesusmahles gehört.

Aber ich vertraue darauf, Gott ist auch bei euch, in euren Häusern und Wohnungen. Gott will euch Kraft und Segen geben in seinem Wort, im Gebet allein oder mit euren Lieben. Ich wünsche uns allen die Zuversicht des Psalmbeters,

Euer Peter

Nicht alles ist abgesagt!

Sonne ist nicht abgesagt.
Frühling ist nicht abgesagt.
Brotbacken ist nicht abgesagt.
Helfen ist nicht abgesagt.
Freundlichkeit ist nicht abgesagt.
Gespräche sind nicht abgesagt.
Beziehungen sind nicht abgesagt.
Zuwendung ist nicht abgesagt.
Seelsorge ist nicht abgesagt.
Musik und Singen sind nicht abgesagt.
Fantasie ist nicht abgesagt.
Beten ist nicht abgesagt.
Glaube ist nicht abgesagt.
Hoffnung ist nicht abgesagt.
Liebe ist nicht abgesagt.
Gott ist nicht abgesagt.