Krabbelgottesdienst für Zuhause

[03.02.2021]

Beten kann man überall

Liebe Kinder, liebe Eltern!

Da wir im Moment nicht gemeinsam in der Kirche feiern können, laden wir euch zu einem kleinen Krabbelgottesdienst bei euch daheim ein!

Vorbereitung

Sucht euch einen gemütlichen Platz bei euch in der Wohnung und zündet eine Kerze an!
Wenn ihr mögt, bereitet etwas Brot vor, dass ihr dann gemeinsam essen könnt!

Eine/r beginnt und liest bzw. spricht:
Wir sind zusammen und feiern Im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen!
Gott lädt dich und mich ein, egal wo wir sind, nicht nur in der Kirche, sondern auch bei uns Zuhause.
Deshalb können wir feiern und darauf vertrauen: Gott ist da.
Wir gehören zusammen.

Lied „Die Großen und die Kleinen“

  • Die Großen und die Kleinen, die feiern heut ein Fest. Sie singen hier und danken Dir, weil Du sie nie verläßt.
    Refrain: Kommt herein, Groß und Klein, denn für Gott ist keiner zu groß oder klein!
  • Wir Großen und wir Kleinen gehören all zu Dir. Drum singen wir und danken wir Dir, guter Gott, dafür!
    Refrain: Kommt herein, Groß und Klein, denn für Gott ist keiner zu groß oder klein!

Hört gemeinsam das Lied an „Die Großen und die Kleinen“ (Text Rolf Krenzer, Musik Anke u. Detlev Jöcker), singt mit und macht gerne Bewegungen dazu!

Eine/r: Wir beten: Lieber Gott, ich danke dir, dass wir zusammen sind, und dass es uns gut geht.
Ich bitte dich für die Menschen, die krank sind.
Und ich denke an die, mit denen wir uns im Moment nicht treffen können.
Wie gut, Gott, dass wir zu dir reden können und dass du uns hörst. Amen!

Geschichte „Vom Beten“ (vorlesen)

Einmal war Niklas gerade in sein Bett gekrabbelt, da hat sich seine Mama zu ihm gesetzt.
„Wollen wir beten?“ hat die Mama gefragt.
„Wie macht man das?“ hat Niklas gefragt.
Da hat die Mama ihre Hände gefaltet, und es dem Niklas gezeigt.
Das war so leicht, dass es Niklas auch gleich konnte.
Er hat die Hände gefaltet und gefragt: „Und jetzt?“
„Jetzt sprechen wir mit Gott!“ hat die Mama gesagt.
„Wo ist Gott?“ wollte da der Niklas wissen.
„Überall!“ hat die Mama gesagt.
„Auch draußen?“ hat der Niklas gefragt.
Die Mama hat genickt.

Da wollte Niklas unbedingt nach draußen.
So hat die Mama den Niklas auf den Rücken genommen und ist mit ihm nach draußen gegangen. Vorher hat sie aber noch seine Schwester, die Julia, und seine Brüder, den Martin und den Philipp, gefragt: „Wollt ihr mitkommen? Wir gehen noch einmal hinaus.“ Und die Julia und der Martin und der Philipp sind auch mitgegangen.
Und Philipps Teddy auch.

Draußen war es dunkel.
„Ist hier auch Gott?“ hat da der Niklas gefragt und sich an der Mama festgehalten.
„Seht ihr dort den hellen Stern?“ hat Martin gefragt.
„Gott hat alle Sterne am Himmel gemacht!“ hat Julia erklärt.
„Und die Sonne und den Mond!“
„Ist Gott dort oben bei dem Stern?“ hat Niklas gefragt.
„Ja!“ hat die Mama gesagt. „Dort oben und hier unten bei uns!“
„Und in meinem Zimmer auch?“ hat Niklas gefragt.
„Auch in deinem Zimmer!“ Die Mama hat gelacht und den Niklas wieder zurück in sein Zimmer getragen.
Julia, Martin und Philipp sind auch wieder hineingegangen.
Und der Teddy auch.

„So“, hat Niklas gesagt und seine Hände gefaltet, „jetzt wollen wir beten!“
„Lieber Gott!“ hat die Mama gebetet. „Du bist überall da und gibst immer auf uns acht, weil du uns so liebhast. Dafür danken wir dir!“
Niklas hat zugehört und an Julia und Martin und Philipp und den Teddy gedacht.
Und an den Vater und an den hellen Stern am Himmel.
„Amen!“ hat die Mama noch leise gesagt,
denn da war Niklas bereits eingeschlafen.
(nach: Rolf Krenzer, Wir kleinen Menschenkinder, Münster 19985, S. 58)

Lied „Ich falte meine Hände“

  • Ich falte meine Hände und bete still. Dann fällt mit ein, wofür ich Gott auch heute bitten will. Dann fällt mir ein, wofür ich Gott auch heute bitten will.
  • Wir falten unsre Hände und beten still, daß Gott uns hört, und weiß wofür ihm jeder danken will, daß Gott uns hört, und weiß wofür ihm jeder danken will.
  • Wir falten unsre Hände und beten still, daß Gott uns hört, und weiß wofür ihn jeder bitten will, daß Gott uns hört, und weiß wofür ihn jeder bitten will.

Hört gemeinsam das Lied an „Ich falte meine Hände“ (Text Rolf Krenzer, Musik Detlev Jöcker), singt mit und macht gerne Bewegungen dazu!

Seid ihr schon hungrig? Dann esst doch jetzt ein Stück Brot und denkt an all die anderen Kinder und Eltern, mit denen wir jetzt gern in der Kirche zusammen singen, beten und Brot essen würden.

Eine/r: Gott gibt uns Kraft, wenn wir mit ihm beten, wenn wir singen und wenn wir gemeinsam essen.
So wollen wir miteinander Brot teilen und essen.

Eine/r: Wir beten gemeinsam:
Alle: Vaterunser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen!

Legt euch gegenseitig die Hände auf die Schulter oder den Kopf!

Dann spricht eine/r: Wir vertrauen darauf, dass Gott uns begleitet und uns segnet.
Gott segne und behüte uns.
Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Gott erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden.
Amen!

Lied „Gott ist oben, Gott ist unten“

 

Hört gemeinsam das Lied an „Gott ist oben, Gott ist unten“ (Text und Musik Stephanie Karger), singt mit und macht gerne Bewegungen dazu!

 

Euer Krabbelteam wünscht euch einen schönen Sonntag!

Silvia, Claudia, Elisabeth, Erika, Peter und Peter

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