{"id":14197,"date":"2024-01-26T12:18:36","date_gmt":"2024-01-26T11:18:36","guid":{"rendered":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/?p=14197"},"modified":"2024-01-26T17:13:21","modified_gmt":"2024-01-26T16:13:21","slug":"sonntagsgruss-zum-28-jaenner-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/?p=14197","title":{"rendered":"Sonntagsgru\u00df zum 28. J\u00e4nner 2024"},"content":{"rendered":"<p>[26.01.2024]<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinde!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201e\u00dcber dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint \u00fcber dir.\u201c<\/em> (Jesaja 60,2b) \u2013 mit diesem Sonntag endet die weihnachtliche Epiphaniaszeit. Wir haben bedacht, wie sich das Licht Jesu Christi, die Herrlichkeit Gottes in unserer Welt zeigt und erfahrbar werden will. Ab dem kommenden Sonntag wenden wir unseren Blick Richtung Passion (Leiden), Tod und Auferstehung von Jesus Christus \u2013 aber nat\u00fcrlich immer unter der Gewissheit: das Licht, das Weihachten in der Krippe von Bethlehem aufgestrahlt ist, erhellt auch die dunklen Zeiten im Leben Jesu \u2013 und in meinem eigenen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zum Abschluss der weihnachtlichen Freudenzeit erwartet uns ein <strong>ganz besonderer Kantatengottesdienst<\/strong> \u2013 den Text der Kantate bedenkt der nachstehende <strong>Sonntagsgru\u00df!<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir laden euch ein, folgendes Gebet in die kommenden Tage f\u00fcr euch mitzunehmen:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Gott, ich danke dir f\u00fcr die hellen Momente in meinem Leben.<br \/>\n<\/em><em>Ich denke an die Zeiten, in denen ich Liebe erfahre und Herzensw\u00e4rme sp\u00fcre.<br \/>\n<\/em><em>Wenn ich auf einmal klarer sehe, welchen Weg ich gehen kann.<br \/>\n<\/em><em>Manchmal bekomme ich eine Ahnung davon, dass die Welt niht einfach nur Welt ist.<br \/>\n<\/em><em>Sie ist durchl\u00e4ssig f\u00fcr dein himmlisches Licht.<br \/>\n<\/em><em>Gott, ich m\u00f6chte solche hellen Momente z\u00e4hlen, damit ich an den dunklen Tagen nicht vergesse:<br \/>\n<\/em><em>Es gibt Licht. Du bist mein Licht! Amen!\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Euch viel lichtvolle Momente, st\u00e4rkende Erfahrungen, tr\u00f6stende Begegnungen und in allem die Gewissheit: Gott begleitet euch mit seinem Segen!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>Eure Pfarrer Peter und Jens-Daniel<\/i><\/p>\n<h4>Gru\u00df zum letzten Sonntag nach Epiphanias, 28. J\u00e4nner 2024<\/h4>\n<p>Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde unserer Halleiner Pfarrgemeinde!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-11663\" src=\"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/peter_gabriel_7_F-243x300.png\" alt=\"\" width=\"243\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/peter_gabriel_7_F-243x300.png 243w, https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/peter_gabriel_7_F-485x600.png 485w, https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/peter_gabriel_7_F.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 243px) 100vw, 243px\" \/>\u201eMeinen Jesum lass ich nicht, weil er sich f\u00fcr mich gegeben, so erfordert meine Pflicht, klettenweis an ihm zu kleben. Er ist meines Lebens Licht, meinen Jesum lass ich nicht.\u201c \u2013 so lautet die erste Strophe des Kirchenliedes von Christian Keimann aus dem Jahre 1658 im Originaltext (EG 402). Dieses Lied ist Grundlage f\u00fcr die Choralkantate von Johann Sebastian Bach (BWV 124), die er f\u00fcr den 1.Sonntag nach Epiphanias 1725 in der Leipziger Thomaskirche verfasst hat, und die bei uns an diesem Sonntag in der Halleiner Schaitbergerkirche im Gottesdienst zu h\u00f6ren sein wird.<\/p>\n<p>Ausgangspunkt f\u00fcr Bach ist das Sonntagsevangelium vom 12-j\u00e4hrigen Jesus im Tempel (Lukas 12,41-52). Bach betont dabei den Aspekt des verzweifelten Suchens von Jesu Eltern auf dem Heimweg, ihre gro\u00dfe Sorge um ihren erstgeborenen Sohn. Der Liedtext und die Kantate widmet sich der Frage, was bedeutet es, Jesus zu verlieren bzw. besser, wie kann ich Jesus festhalten. Sie ist getragen von der Glaubensgewissheit: im Leben und im Tod immer werde ich immer bei Jesus sein \u2013 und er bei mir.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich bildet eine \u201eVerstehensbr\u00fccke\u201c zu diesen Worten aus vergangener Zeit, wie sehr ich an Menschen h\u00e4nge, sie auf gar keinen Fall verlieren m\u00f6chte: meinen Lebenspartner, meine Eltern, meine Kinder, ganz enge Freundinnen und Freunde. Immer m\u00f6chte ich mit ihnen verbunden sein, f\u00fcr sie da sein, ihre N\u00e4he sp\u00fcren.<\/p>\n<p>Gerade die erste Strophe verwendet Bilder aus der Liebessprache: wie Kletten an der Kleidung kleben und sich gar nicht abl\u00f6sen lassen, so m\u00f6chte ich mit diesen Menschen verbunden sein und immer bleiben. Das Geschenk der Liebe und Freundschaft will ich erwidern, weil diese Menschen mein Leben hell machen. Hinter dem Ausdruck \u201eerfordert meine Pflicht\u201c steht also mein Antworten auf das, was ich geschenkt bekommen habe.<\/p>\n<p>Bei meinem Vater habe ich es genauso erlebt: so viel hat er mir mitgegeben, f\u00fcr mein Leben geschenkt, mich so sehr gepr\u00e4gt, dass es f\u00fcr mich ganz selbstverst\u00e4ndlich war (eine Pflicht), mich nun im Alter um ihn zu k\u00fcmmern und f\u00fcr ihn da zu sein. Nun wissen wir aber alle, das Leben auf Erden ist endlich, von mir noch so geliebte Menschen werden sterben. Das m\u00fcssen auch Maria unterm Kreuz und die J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger erleben.<\/p>\n<p>Doch die Kantate tr\u00f6stet mich: selbst der Tod kann die Beziehung weder zu meinen Liebsten noch zu Jesus unterbrechen \u2013 ich bleibe weiterhin ganz eng mit ihnen verbunden. Auch wenn ich den Weg zu Gott antrete, will ich Jesus nicht lassen, sondern vertraue: dann nimmt er mich an der Hand und f\u00fchrt mich in das Leben beim himmlischen Vater.<\/p>\n<p>In Traurigkeit und Schmerz \u00fcber den Tod eines geliebten Menschen darf ich besonders daran festhalten und Trost erfahren:<br \/>\nJesus ist bei mir und auch bei dem geliebten Menschen.<\/p>\n<p>So will ich zuversichtlich einstimmen:<br \/>\n\u201eMeinen Jesum lass ich nicht!\u201c<\/p>\n<p><i>Euer Pfarrer Peter Gabriel<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>[26.01.2024] Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinde! \u201e\u00dcber dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint \u00fcber dir.\u201c (Jesaja 60,2b) \u2013 mit diesem Sonntag endet die weihnachtliche Epiphaniaszeit. Wir haben bedacht, wie sich das <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/?p=14197\" title=\"Sonntagsgru\u00df zum 28. 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