{"id":14797,"date":"2024-06-21T09:35:13","date_gmt":"2024-06-21T07:35:13","guid":{"rendered":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/?p=14797"},"modified":"2024-06-21T09:35:13","modified_gmt":"2024-06-21T07:35:13","slug":"sonntagsgruss-zum-23-juni-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/?p=14797","title":{"rendered":"Sonntagsgru\u00df zum 23. Juni 2024"},"content":{"rendered":"<p>[21.06.2024]<\/p>\n<p>Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinde!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-7318\" src=\"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/peter_gabriel_2020-400x600.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/peter_gabriel_2020-400x600.jpg 400w, https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/peter_gabriel_2020-683x1024.jpg 683w, https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/peter_gabriel_2020-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/peter_gabriel_2020-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/peter_gabriel_2020-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>\u201e<em>Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erf\u00fcllen.<\/em>\u201c (Galater 6,2) \u2013 dieser Satz soll uns durch die neue Woche begleiten. Weil Gott mich kennt und sieht \u2013 auch mit meinen \u00c4ngsten, Sorgen und Belastungen \u2013 bekomme ich Kraft, f\u00fcr andere da zu sein, ihnen beizustehen, wenn sie schwer zu tragen haben, das Leben sie herausfordert! F\u00fcr mich sind das Gebet, die Worte der Heiligen Schrift, die Gemeinschaft der Gl\u00e4ubigen und der Gottesdienst Orte, wo ich diese Kraft geschenkt bekomme!<\/p>\n<p>Der nachstehende Sonntagsgru\u00df bedenkt das Thema des Gottesdienstes \u201eWo die Liebe wohnt\u201c!<\/p>\n<p>\u201eIch staune immer wieder, wie gro\u00df Gottes Liebe ist. Wie gut, dass ich leben darf mit Gottes Begleitung. Ich vertraue, ich bin sein geliebtes Kind \u2013 reich beschenkt. Ich sp\u00fcre: Gott l\u00e4sst mich nicht im Stich, er ist bei mir! Das gibt mir Kraft zum Leben und l\u00e4sst mich Gott loben.\u201c<\/p>\n<p>M\u00f6get auch ihr diese Erfahrung von Gottes N\u00e4he und Liebe machen d\u00fcrfen. Viel Kraft und Segen!<\/p>\n<p><em>Euer Pfarrer Peter<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Sonntagsgru\u00df zum 4. Sonntag nach Trinitatis<\/h3>\n<p>Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde unserer Halleiner Pfarrgemeinde!<\/p>\n<p>\u201e<em>Wo die Liebe wohnt und G\u00fcte, wo die Liebe wohnt, da ist unser Gott.<\/em>\u201c \u2013 so lautet die deutsche \u00dcbersetzung des Taiz\u00e9-Gesanges \u201eUbi caritas\u201c (EG 645) von Jacques Berthier. Ganz \u00e4hnlich hei\u00dft es im 1. Johannesbrief (4,16b): \u201e<em>Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm<\/em>.\u201c<\/p>\n<p>Liebe und Gott geh\u00f6ren also ganz eng zusammen. Der Gott, auf den Menschen j\u00fcdischen, christlichen (und wohl auch muslimischen) Glaubens vertrauen, ist ein liebender Gott. Viele Geschichten im ersten und zweiten Testament erz\u00e4hlen, wie Gott sich liebevoll um Menschen k\u00fcmmert, sich ihnen zuwendet, sich um sie sorgt, wohl auch entt\u00e4uscht ist, wenn sie seine Liebe nicht erwidern \u2013 und doch immer wieder mit seiner Liebe um sie wirbt.<\/p>\n<p>Am bekanntesten ist das Gleichnis vom barmherzigen Vater (Lukas 15,11-32) und im Verst\u00e4ndnis der Christ*innen das Reden, Handeln und Leben des Jesus von Nazareth, der einen liebenden Gott verk\u00f6rpert. Jesu Liebe geht sogar so weit, dass er Leiden und Sterben auf sich nimmt und mit seinem Tod in liebender Hingabe f\u00fcr uns Menschen eine Br\u00fccke schl\u00e4gt zu Gott und damit alle Lieb- und Gottlosigkeit aufhebt.<\/p>\n<p>Der Johannesbrief setzt bei diesem Gott der Liebe ein. Liebe ist dabei auch das Gegenteil von Furcht oder Druck. Wenn Gott Liebe ist, dann brauche ich keine Angst zu haben \u2013 auch vor Gott nicht, dann bedeutet Glauben nicht, bestimmte Forderungen zu erf\u00fcllen, sondern einfach nur mich dieser Liebe Gottes zu \u00f6ffnen, sie in mir wirken zu lassen \u2013 und dann selbst liebevoll zu leben.<\/p>\n<p>Liebevoll leben \u2013 das hei\u00dft: jeden anderen Menschen zu respektieren und zu achten, ihm die von Gott verliehene Gleichw\u00fcrdigkeit zugestehen. Dieser andere muss nicht mein bester Freund sein oder werden, aber ich versuche, jeden Menschen mit Gottes liebenden Augen zu sehen und dementsprechend mit ihm umzugehen.<\/p>\n<p>Wenn ich so liebevoll lebe, bleibe ich auf der Spur Gottes, mit ihm verbunden. Und ich darf Gott und seine Liebe in mir sp\u00fcren, die mich immer wieder entfacht und mir Mut macht, ein Leben in Liebe zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Das Lied Ubi Caritas setzt im menschlichen Leben ein: Da wo Menschen g\u00fctig und liebevoll miteinander umgehen, wo die Liebe mit am Tisch sitzt und Teil der Hausgemeinschaft ist \u2013 da ist auch Gott sp\u00fcrbar, da zeigt sich Gott. Das k\u00f6nnte bedeuten, auch in einem nicht-christlichen Haushalt, in einer s\u00e4kularen Gesellschaft, wo Respekt und N\u00e4chstenliebe einen hohen Stellenwert haben, ist Gott da, mitten unter den Menschen \u2013 auch wenn sie selbst das gar nicht so benennen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Erf\u00fcllt von der Liebe Gottes will ich mich immer wieder neu um ein liebevolles Reden und Handeln bem\u00fchen und zugleich mutig dort das Dasein Gottes zur Sprache bringen, wo Menschen respektvoll und in Liebe miteinander umgehen.<\/p>\n<p><em>Euer Pfarrer Peter Gabriel<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>[21.06.2024] Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinde! \u201eEiner trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erf\u00fcllen.\u201c (Galater 6,2) \u2013 dieser Satz soll uns durch die neue Woche begleiten. 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