{"id":15391,"date":"2024-11-08T09:47:19","date_gmt":"2024-11-08T08:47:19","guid":{"rendered":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/?p=15391"},"modified":"2024-11-08T09:47:19","modified_gmt":"2024-11-08T08:47:19","slug":"sonntagsgruss-zum-10-november-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/?p=15391","title":{"rendered":"Sonntagsgru\u00df zum 10. November 2024"},"content":{"rendered":"<p>[08.11.2024]<\/p>\n<p>Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinde!<\/p>\n<p>Am Sonntag begeht die Evangelische Kirche einen besonderen Tag: Am 10. November 1483 (also vor 541 Jahren) wurde Martin Luder, der seinen Nachnamen sp\u00e4ter in Luther \u00e4nderte, in Eisleben geboren und am folgenden Tag, 11. November, in der Petri-Pauli-Kirche getauft \u2013 er erhielt wie damals \u00fcblich den Vornamen des Tagesheiligen, Martin von Tours. Martin Luther war ein Mensch wie wir auch, aber in seinem Ringen mit Gott, seinem Gottvertrauen und seiner Verwurzelung in der Heiligen Schrift kann er mir ein Vorbild f\u00fcr meinen Glauben sein. Wie Luther will ich darauf vertrauen, dass Gott mich wunderbar erschaffen hat, mich bei meinem Namen ruft und kennt, ich zu ihm geh\u00f6re und sein Kind bin (Jesaja 43,1).<\/p>\n<p>Der nachstehende Sonntagsgru\u00df bedenkt den Wochenspruch aus der Bergpredigt Jesu: <em>Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder hei\u00dfen<\/em> (Mt 5,9). Auch im Gottdienst erfahren wir die Verhei\u00dfung vom Frieden Gottes und werden ermuntert, dem anderen in friedlicher Weise zu begegnen.<\/p>\n<p>Sehr pointiert beschreibt Kurt Marti in einem Gedicht, wie Friede m\u00f6glich werden kann:<\/p>\n<p><em>Wir schielen nach Christus hier und Erfolgen dort. <\/em><br \/>\n<em>Wir schielen nach Christus hier und dem Mammon dort. <\/em><br \/>\n<em>Wir schielen nach Christus hier und den Waffen dort. <\/em><br \/>\n<em>Hilf, H\u00f6chster, und heil\u2018 uns Herz und Schielaug zugleich. <\/em><br \/>\n<em>Komm, richte allein nur auf Christus unseren Blick. <\/em><br \/>\n<em>Erwecke den Mut uns zu Wagnis und Verzicht, dass Friede aufbl\u00fchen kann in heiliger Kraft.<\/em><\/p>\n<p>In diese Bitte stimmen wir ein und w\u00fcnschen euch ein friedvolles, gesegnetes Wochenende!<\/p>\n<p><em>Eure Pfarrer Peter und Jens-Daniel<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Sonntagsgru\u00df f\u00fcr den Drittletzten Sonntag des Kirchenjahres<\/h3>\n<p>Liebe Mitglieder unserer Halleiner Pfarrgemeinde!<\/p>\n<figure id=\"attachment_13491\" aria-describedby=\"caption-attachment-13491\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Peter-Proeglhoef.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-13491\" src=\"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Peter-Proeglhoef-300x296.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"296\" srcset=\"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Peter-Proeglhoef-300x296.png 300w, https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Peter-Proeglhoef.png 596w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-13491\" class=\"wp-caption-text\">Peter Pr\u00f6glh\u00f6f, Hofrat Mag.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Wochenspruch f\u00fcr diesen Sonntag trifft uns angesichts der aktuellen Lage auf unserer Welt wohl alle mitten ins Herz: \u201e<em>Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder hei\u00dfen.<\/em>\u201c (aus der Bergpredigt Jesu, Matth\u00e4us 5,9)<\/p>\n<p>\u00dcber so lange Zeit schon werden wir ersch\u00fcttert von den grauenvollen Bildern der Kriege. \u00dcber viele davon wird ja gar nicht berichtet, aber die, die st\u00e4ndig pr\u00e4sent sind, pr\u00e4gen fast jede Nachrichtensendung. Mehr als 2 \u00bd Jahre tobt das Blutvergie\u00dfen in der Ukraine \u2013 und was kommt dabei heraus? Wird es mehr sein als eine traumatisierte Generation, verw\u00fcstete St\u00e4dte, zerst\u00f6rtes Ackerland und ungez\u00e4hltes Leid von Verwundeten und trauernden Hinterbliebenen?<\/p>\n<p>Und die Kriege, die Israel und terroristische Pal\u00e4stinenserorganisationen an mehreren Fronten f\u00fchren? Kann es denn jemals Frieden geben auf der Grundlage von aufgestautem Hass und Wut \u00fcber angerichtetes Leid und die Zerst\u00f6rungen? Nein, die Waffen waren noch nie das Mittel, das zum Frieden gef\u00fchrt hat, und sie werden es auch nie sein.<\/p>\n<p>Das Schlimme ist nur, dass die Ablehnung des Krieges neuerdings von denjenigen missbraucht und vereinnahmt wird, die die Grundlagen der liberalen Demokratie aush\u00f6hlen. Ihnen muss man mit Jesus entgegnen: Auch der R\u00fcckzug in \u201eDas eigene Land zuerst!\u201c \u2013 Parolen wird nicht zum Frieden f\u00fchren. Sondern Frieden ist Arbeit, m\u00fchsame Arbeit. Jesus preist darum diejenigen selig, die Frieden STIFTEN, im Griechischen ist das noch ein bisschen deutlicher: die \u201eFriedensmacher\u201c, m\u00fcsste man w\u00f6rtlich \u00fcbersetzen.<\/p>\n<p>Ich lese gerade ein Buch \u00fcber einen Pal\u00e4stinenser und einen Israeli, die beide ihre T\u00f6chter verloren haben, weil sie von der jeweils anderen Seite ermordet wurden. Nach Jahren des Hasses haben sie begriffen, dass nur Vers\u00f6hnung den Frieden bringen kann. Unerm\u00fcdlich sind sie nun gemeinsam unterwegs, um zur Vers\u00f6hnung aufzurufen.<\/p>\n<p>Friede ist Arbeit. Und wir alle k\u00f6nnen \u2013 zumindest in unserem pers\u00f6nlichen Umfeld \u2013 zu Friedensmachern werden. Und dann werden wir mit Recht Gottes Kinder hei\u00dfen.<\/p>\n<p><em>Peter Pr\u00f6glh\u00f6f<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>[08.11.2024] Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinde! 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