{"id":19020,"date":"2026-10-04T10:02:18","date_gmt":"2026-10-04T08:02:18","guid":{"rendered":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/?p=19020"},"modified":"2026-10-04T10:02:18","modified_gmt":"2026-10-04T08:02:18","slug":"evangelische-kirche-zur-aktuellen-debatte-um-den-religionsunterricht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/?p=19020","title":{"rendered":"Evangelische Kirche zur aktuellen Debatte um den Religionsunterricht"},"content":{"rendered":"<p>[04.10.2026]<\/p>\n<p>\u201eDer Religionsunterricht in \u00d6sterreich ist seit vielen Jahren rechtlich klar geregelt und in das \u00f6ffentliche Schulwesen eingebunden.\u201c Das h\u00e4lt die Evangelische Kirche A.u.H.B. in einer Stellungnahme fest. \u201eDie gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgesellschaften tragen die Verantwortung f\u00fcr die inhaltliche Gestaltung, die Lehrpl\u00e4ne, die fachliche Aufsicht sowie die Qualit\u00e4t des Unterrichts. Gleichzeitig bestehen klar geregelte staatliche Zust\u00e4ndigkeiten und Aufsichtsrechte, um die \u00dcbereinstimmung mit demokratischen Grundwerten sicherzustellen\u201c, hei\u00dft es in der Stellungnahme, die von der lutherischen Bisch\u00f6fin Cornelia Richter und dem reformierten Landessuperintendenten Ralf Stoffers gezeichnet ist.<\/p>\n<figure id=\"attachment_19022\" aria-describedby=\"caption-attachment-19022\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-19022\" src=\"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/schule_1-300x176.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/schule_1-300x176.png 300w, https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/schule_1-600x352.png 600w, https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/schule_1-1024x600.png 1024w, https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/schule_1-1536x900.png 1536w, https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/schule_1-2048x1200.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-19022\" class=\"wp-caption-text\">Bild: gemeindebrief.de<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eVor diesem Hintergrund bedarf insbesondere die Aussage von Bundesministerin Bauer, der Staat habe derzeit keine Aufsicht dar\u00fcber, welche Personen Religion unterrichten und welche Inhalte vermittelt werden, einer Pr\u00e4zisierung: Religionsunterricht findet sowohl personell als auch inhaltlich in einem gesetzlich klar geregelten Raum statt\u201c, halten Richter und Stoffers fest.<\/p>\n<p>Oberkirchenr\u00e4tin Ingrid Bachler (Bildungsabteilung der Evangelischen Kirche A.u.H.B.) betont: \u201eEine wesentliche Rolle in der Qualit\u00e4tssicherung \u00fcbernehmen die Fachinspektorinnen und Fachinspektoren f\u00fcr Religion. Sie sind eine zentrale Schnittstelle zwischen dem staatlichen Bildungssystem und den jeweiligen Kirchen und Religionsgesellschaften. Sie begleiten und beaufsichtigen den Unterricht fachlich, beraten Religionslehrpersonen und sichern die professionelle Weiterentwicklung des Religionsunterrichts. F\u00fcr diese Aufgabe werden sie unter anderem in einem eigenen, \u00f6sterreichweit und interreligi\u00f6s ausgerichteten Hochschullehrgang an der Kirchlichen P\u00e4dagogischen Hochschule Wien\/Nieder\u00f6sterreich qualifiziert.\u201c<\/p>\n<p>Auch Kirchenr\u00e4tin Kim Kallinger best\u00e4tigt, dass die Religionslehrpersonen selbst \u00fcber fundierte fachwissenschaftliche, religionsp\u00e4dagogische und schulpraktische Ausbildungen auf Bachelor- und Masterniveau beziehungsweise \u00fcber entsprechende p\u00e4dagogische Qualifikationen verf\u00fcgen. Laufende Fort- und Weiterbildung sei ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Qualit\u00e4tssicherung.<\/p>\n<p>Ebenso sind in \u00d6sterreich die Unterrichtsinhalte verbindlich geregelt. Die Lehrpl\u00e4ne werden von den jeweiligen Kirchen und von allen anerkannten Religionsgesellschaften im gesetzlich vorgesehenen Rahmen erlassen und stehen in strenger Verbindung mit dem staatlichen Schulwesen.<\/p>\n<p>Das bestehende System verbinde damit \u201ebewusst die fachliche und inhaltliche Verantwortung der Kirchen und Religionsgesellschaften mit der Verantwortung des Staates f\u00fcr das \u00f6ffentliche Schulwesen\u201c, erkl\u00e4rt Bisch\u00f6fin Cornelia Richter. Die Evangelische Kirche A.u.H.B., so Richter weiter, stehe f\u00fcr einen \u201equalit\u00e4tsvollen Religionsunterricht, der religi\u00f6ses Wissen, ethische Urteilsf\u00e4higkeit, Dialogf\u00e4higkeit und einen respektvollen Umgang mit religi\u00f6ser und weltanschaulicher Vielfalt f\u00f6rdert\u201c. \u201eWo konkrete Probleme bestehen\u201c, so die Bisch\u00f6fin, \u201em\u00fcssen diese konkret benannt und gel\u00f6st werden. Wo eine Weiterentwicklung sinnvoll ist, stehen wir einer sachlichen Diskussion offen gegen\u00fcber.\u201c Ausgangspunkt hierf\u00fcr sollten jedoch die bereits bestehenden rechtlichen Grundlagen, Aufsichtsstrukturen und Qualit\u00e4tsstandards sein. Pauschale Zuschreibungen gegen\u00fcber einzelnen Religionsgemeinschaften tragen, wie Richter und Stoffers unterstreichen, \u201ehingegen wenig zu einer sachlichen Debatte bei\u201c.<\/p>\n<p><em>Quelle: Evangelischer Pressedienst \u00d6sterreich<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>[04.10.2026] \u201eDer Religionsunterricht in \u00d6sterreich ist seit vielen Jahren rechtlich klar geregelt und in das \u00f6ffentliche Schulwesen eingebunden.\u201c Das h\u00e4lt die Evangelische Kirche A.u.H.B. in einer Stellungnahme fest. \u201eDie gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgesellschaften tragen <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/?p=19020\" title=\"Evangelische Kirche zur aktuellen Debatte um den Religionsunterricht\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":8,"featured_media":19022,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[113],"tags":[],"class_list":["post-19020","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-presse"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19020","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19020"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19020\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19023,"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19020\/revisions\/19023"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/19022"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19020"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19020"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19020"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}