{"id":5468,"date":"2018-11-15T00:00:50","date_gmt":"2018-11-14T23:00:50","guid":{"rendered":"http:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/?p=5468"},"modified":"2018-12-21T09:41:03","modified_gmt":"2018-12-21T08:41:03","slug":"el-theater-stille-nacht-lied","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/?p=5468","title":{"rendered":"EL-Theater &#038; Stille Nacht Lied"},"content":{"rendered":"<p>[2018-11-14]<\/p>\n<h3>Das EL-Theater und das Jubil\u00e4umsjahr zum Stille Nacht Lied.<\/h3>\n<figure id=\"attachment_5469\" aria-describedby=\"caption-attachment-5469\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5469 size-medium\" src=\"http:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/screenshot_11.11.1809.51-600x400.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/screenshot_11.11.1809.51-600x400.jpg 600w, https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/screenshot_11.11.1809.51.jpg 761w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5469\" class=\"wp-caption-text\">Und wenn das Unerwartete geschieht&#8230;<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eSchuster, bleib bei deinem Leisten\u201c, ist ein Sprichwort, das ich als Kind oft genug geh\u00f6rt habe: Man darf demnach sein gesellschaftliches Umfeld nicht verlassen, in das man hinein geboren wurde. Ein Gedanke, der in unseren Tagen unm\u00f6glich erscheint! Und doch ist es noch nicht so lange her, dass es drei festgef\u00fcgte St\u00e4nde gab, aus denen man nicht ausbrechen konnte: Geistlichkeit, Adel und B\u00fcrgertum. In keinen eingereiht wurde die Landbev\u00f6lkerung und schon gar nicht die Frauen.<\/p>\n<p>Wenn es also dem einen oder anderen dann doch gelang, die Standesschranken zu \u00fcberwinden, waren das Menschen, die mit ihren Begabungen aus ihrem gesellschaftlichen Umfeld besonderes herausragten , &#8211; in den meisten F\u00e4llen &#8211; auf die ein Mentor aufmerksam geworden war, der sie bei ihrer Entwicklung unterst\u00fctzte.<\/p>\n<p>Genau darauf ist der Fokus des Theaterst\u00fccks \u201eF.X. Gruber. Dem Schicksal zum Trotz\u201c gelenkt, dessen Urauff\u00fchrung das EL-Theater vorbereitet.<\/p>\n<p>Es geht um die beiden Menschen, Franz X. Gruber und Joseph Mohr, die das Lied geschaffen haben. Um ihre zuf\u00e4llige Begegnung, um ihre Freundschaft und gegenseitige Wertsch\u00e4tzung. Es geht auch darum, wie es dazu kommen konnte, dass ein uneheliches Kind Priester werden konnte und wie es m\u00f6glich war, dass ein armer Webersohn zum hoch gesch\u00e4tzten Lehrer aufsteigen konnte.<\/p>\n<p>Um sich diesen Fragen in spielerischer Art zu n\u00e4hern, hat die Autorin Andrea Sobieszek drei Schwestern eingef\u00fchrt, unschwer als Schicksalsg\u00f6ttinnen zu erkennen. Sie greifen immer wieder in das Geschehen ein, kommentieren es und sind da beileibe nicht immer der gleichen Meinung. Vielleicht tauchen da in den Zuschauer*innen Fragen auf:<\/p>\n<p>Wie weit k\u00f6nnen wir unser Leben selbst gestalten? Was ist fremdbestimmt? Gibt es jemanden, der unsere Geschicke leitet? Ist der Zufall tats\u00e4chlich zuf\u00e4llig?<\/p>\n<p>Christa Hassfurther und Manuela Widmer haben jeweils mit ihren k\u00fcnstlerischen Schwerpunkten &#8211; Dramaturgie und Musik &#8211; die B\u00fchnenfassung erstellt. Unter der Regie von Christa Hassfurther spielt nicht nur das bew\u00e4hrte Ensemble des EL- Theaters, es stehen auch Menschen auf der B\u00fchne, die aus der Region kommen. Dazu geh\u00f6rt auch Heimo Thiel, der in Kooperation mit dem Keltenmuseum eine Franz X. Gruber \u2013 Figur entwickelt hat, die fachlich kompetent und theatralisch die Zuschauer*innen durch das Leben des Komponisten f\u00fchrt. Ihm zur Seite stehen Silke Stein, Alexandra Schwaiger, die auch als Produktionsleiterin fungiert, Astrid F\u00fcrhapter-Royer, Petra Gau\u00df-Wallinger, Martina Kapeller, Karin Bachleitner, Klaus Holzner, Markus Schwarz, G\u00fcnther Fuschlberger, Helmut Mitsch, Helmut Kreipl, Rudi Haunerdinger, die Buben Elias Eichhorn und Florian Tonweber. Und nicht zuletzt Ingeborg Weber, die die musikalische Koordination \u00fcbernommen hat.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Szenografie konnte der in Hallein ans\u00e4ssige, und international arbeitendeB\u00fchnenbildner Alois Ellmauer gewonnen werden. Die Kindertheaterautorin und Ausstatterin Sigrid Wurzinger, die seit Jahren am Toihaus t\u00e4tig war, entwickelt die Kost\u00fcme. Musiker*innen aus der Region spielen die so genannten \u201eStille Nacht Miniaturen\u201c. Es sind dies neun kleine St\u00fccke, inspiriert vom Weihnachtslied f\u00fcr kleines Ensemble von Jakob Gruchmann und Gerhard Hafner. Der Salzburger Komponist Jakob Gruchmann war schon in den vorangegangenen weihnachtlichen Auff\u00fchrungen des EL-Theaters kompositorisch beteiligt und musikalisch federf\u00fchrend.<\/p>\n<p>So ist ein St\u00fcck entstanden, zwischen Faktentreue und frei Erfundenem, das der Wahrheit der beiden Menschen Gruber und Mohr ein wenig n\u00e4herkommen m\u00f6chte.<\/p>\n<h4>Termine<\/h4>\n<ul>\n<li>Donnerstag, 06.12.18 um 19:30 Uhr<\/li>\n<li>Premiere Freitag, 07.12.18 um 19:30 Uhr<\/li>\n<li>Samstag, 08.12.18 um 16:00 und 19:30 Uhr<\/li>\n<li>Sonntag, 09.12.18 um 11:00 und 16:00 Uhr<\/li>\n<li>Montag, 10.12.18 Schulvorstellung um 10:00 Uhr<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Karten<\/h4>\n<ul>\n<li>www.sudhaus-hallein.at<\/li>\n<li>tickets@sudhaus-hallein.at<\/li>\n<li>Tel: +43 677 63 12 7799<\/li>\n<li>sowie an der Abendkassa<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>[2018-11-14] Das EL-Theater und das Jubil\u00e4umsjahr zum Stille Nacht Lied. \u201eSchuster, bleib bei deinem Leisten\u201c, ist ein Sprichwort, das ich als Kind oft genug geh\u00f6rt habe: Man darf demnach sein gesellschaftliches Umfeld nicht verlassen, in <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/?p=5468\" title=\"EL-Theater &#038; Stille Nacht Lied\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":8,"featured_media":5469,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[31],"tags":[],"class_list":{"0":"post-5468","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kultur"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5468","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5468"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5468\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5609,"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5468\/revisions\/5609"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/5469"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5468"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5468"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5468"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}