{"id":6035,"date":"2019-03-10T00:01:45","date_gmt":"2019-03-09T23:01:45","guid":{"rendered":"http:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/?p=6035"},"modified":"2019-03-10T09:55:24","modified_gmt":"2019-03-10T08:55:24","slug":"bin-stolz-auf-diese-kirche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/?p=6035","title":{"rendered":"&#8222;Bin stolz auf diese Kirche!\u201c"},"content":{"rendered":"<p>[2019-03-09]<\/p>\n<h3>Schritt Richtung Gleichberechtigung:<br \/>\n\u00d6ffentlicher Segnungsgottesdienst f\u00fcr alle<\/h3>\n<h4>Mit 45 zu 18 Stimmen einigte sich die Synode A.B. darauf, gleichgeschlechtlichen Paaren eine Segnung in einem \u00f6ffentlichen Gottesdienst zu erm\u00f6glichen.<\/h4>\n<p>Bischof B\u00fcnker: \u201eBin stolz auf diese Kirche!\u201c \u2013 Synode A.B. findet Kompromiss nach langer Debatte<\/p>\n<p>Wien (epd\u00d6) \u2013 Einen \u201ewesentlichen Schritt in Richtung Gleichberechtigung homosexueller Paare\u201c setzt die Evangelisch-lutherische Kirche, wie der evangelisch-lutherische Bischof Michael B\u00fcnker erkl\u00e4rt. Am Samstag, 9. M\u00e4rz, einigte sich die Synode A.B. in Wien mit einer Mehrheit von 45 zu 18 Stimmen darauf, gleichgeschlechtlichen Paaren eine Segnung in einem \u00f6ffentlichen Gottesdienst zu erm\u00f6glichen. Voraussetzung daf\u00fcr ist eine standesamtlich geschlossene Ehe. Die Evangelische Kirche versteht diese Verbindung als \u201eeheanalog\u201c und h\u00e4lt am \u201eVerst\u00e4ndnis der Ehe als der auf lebenslange Treue angelegten Lebensgemeinschaft von Mann und Frau\u201c fest. Diese sei in der Heiligen Schrift und dem kirchlichen Bekenntnis begr\u00fcndet, hei\u00dft es in dem Beschluss der Synode.<\/p>\n<p>\u201eIch bin pers\u00f6nlich zufrieden mit diesem Beschluss\u201c, sagte der Bischof. Der Kompromiss verdiene gro\u00dfen Respekt. \u201eDass viele mitgestimmt haben, die urspr\u00fcnglich skeptisch waren \u2013 sonst h\u00e4tten wir nicht die Zweidrittelmehrheit erreicht \u2013 zeigt, dass der Diskussionsprozess gut verlaufen ist\u201c, meinte der Bischof weiter, \u201eich bin stolz auf diese Kirche!\u201c<\/p>\n<p>K\u00fcnftig gibt es somit einen Dank- und Segnungsgottesdienst anl\u00e4sslich der Eheschlie\u00dfung von Mann und Frau und einen Dank- und Segnungsgottesdienst anl\u00e4sslich einer vor dem Staat als Ehe geschlossenen und von der Kirche als \u201eeheanalog\u201c gew\u00fcrdigten gleichgeschlechtlichen Partnerschaft.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare werden zentrale Elemente des christlichen Eheverst\u00e4ndnisses geltend gemacht: \u201eFreiwilligkeit, ganzheitliche personale Zuwendung, lebenslange Treue, wechselseitige F\u00fcrsorge und Verl\u00e4sslichkeit in guten wie in schlechten Zeiten.\u201c F\u00fcr eingetragene Partnerschaften wird es die \u00f6ffentliche Segnung im Gottesdienst nicht geben, ihnen steht wie bisher die Segnung im seelsorgerlichen Rahmen offen.<\/p>\n<p>Bei diesem Thema \u201egibt es keinen Zwang\u201c, sagte B\u00fcnker weiter. Dass ein Gottesdienst f\u00fcr homosexuelle Paare grunds\u00e4tzlich in einer Pfarrgemeinde stattfinden kann, muss in der Gemeindevertretung zuvor beschlossen werden. Zus\u00e4tzlich wird \u201edie individuelle Gewissensentscheidung von Pfarrerinnen und Pfarrern, Lektorinnen und Lektoren f\u00fcr oder gegen Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare respektiert\u201c, h\u00e4lt das Kirchenparlament fest.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>[2019-03-09] Schritt Richtung Gleichberechtigung: \u00d6ffentlicher Segnungsgottesdienst f\u00fcr alle Mit 45 zu 18 Stimmen einigte sich die Synode A.B. darauf, gleichgeschlechtlichen Paaren eine Segnung in einem \u00f6ffentlichen Gottesdienst zu erm\u00f6glichen. 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