{"id":6083,"date":"2019-03-19T21:00:48","date_gmt":"2019-03-19T20:00:48","guid":{"rendered":"http:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/?p=6083"},"modified":"2020-09-17T11:42:54","modified_gmt":"2020-09-17T09:42:54","slug":"musik-und-maria","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/?p=6083","title":{"rendered":"Musik und Maria"},"content":{"rendered":"<p>[2019-03-19]<\/p>\n<p>Um Marienlieder im Wandel der Zeit ging es beim zweiten Abend der Fastenaktion 2019 am 19. M\u00e4rz in der evangelischen Kirche von Hallein.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6102\" aria-describedby=\"caption-attachment-6102\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6102 size-medium\" src=\"http:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/FA2019_02-4027-600x400.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/FA2019_02-4027-600x400.jpg 600w, https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/FA2019_02-4027-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/FA2019_02-4027.jpg 1595w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6102\" class=\"wp-caption-text\">Pfarrer Peter Gabriel f\u00fchrte durch den musikalischen Abend.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Pfarrer Peter Gabriel verband die einzelnen musikalischen Leckerbissen mit f\u00fcr viele eher unbekannten Aussagen und Informationen, die nachstehend auch jenen zug\u00e4nglich sein sollen, die an diesem Abend nicht dabei sein konnten oder einfach das eine und andere nochmals nachlesen wollen.<\/p>\n<h3>Ave-Maria-Lieder<\/h3>\n<figure id=\"attachment_6103\" aria-describedby=\"caption-attachment-6103\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6103 size-medium\" src=\"http:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/FA2019_02-4034-600x400.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/FA2019_02-4034-600x400.jpg 600w, https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/FA2019_02-4034-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/FA2019_02-4034.jpg 1272w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6103\" class=\"wp-caption-text\">Mag. Ingeborg Weber (links) an der Harfe und Franziska Weber mit ihrer beeindruckenden Stimme (Mezzosopran) lie\u00dfen eine musikalische Reise durch Marienbilder aus mehreren Jahrhunderten zu einem Genuss werden.<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eAve Maria\u201c- Lieder und -Gebete sind wohl die bekanntesten in der gro\u00dfen Tradition der Marienlieder in der r\u00f6misch-katholischen Kirche, die aber durchaus auch von Evangelischen gesch\u00e4tzt werden.\u00a0Variationen des Ave Maria aus verschiedenen Epochen \u2013 lateinisch, italienisch oder deutsch \u2013 standen im Mittelpunkt des Abends \u2013 wohl wissend, dass es noch viele andere Formate von Marienliedern gibt, wie das Stabat Mater, Passionslieder in der traditionellen Volksmusik, Wiegenlieder, Lieder im Bereich der Oper und nat\u00fcrlich auch das Magnifikat.<\/p>\n<p>Das Magnifikat hat Maria selber gesungen \u2013 mit\u00a0 seinen ersten Worten \u201eMeine Seele preist den Herrn\u201c war dieser besondere Abend in der Reihe \u201eNeunzehn.neunzehn\u201c daher auch \u00fcberschrieben.\u00a0Denn es war nicht nur ein Abend mit Texten und Musik einer Reihe, zu der Pfarrer Dr. Peter Gabriel die G\u00e4ste begr\u00fc\u00dfen konnte, sondern zugleich ein Abend der \u00d6kumenischen Fastenaktion Hallein, die heuer unter dem Oberthema steht: \u201eMaria: verehrt \u2013 verkl\u00e4rt \u2013 verkannt \u2013 Begegnungen mit einer besonderen Frau\u201c.<\/p>\n<p>Maria wird oft als ein wichtiger Unterschied zwischen evangelischen und r\u00f6misch-katholischen Christen und Christinnen benannt. Und tats\u00e4chlich zeigt sich an Maria unser unterschiedliches Verst\u00e4ndnis von Gnade und Rechtfertigung. Maria, die die Kirche repr\u00e4sentiert und damit den Ort, an dem Rechtfertigung sakramental vermittelt wird, oder Maria als ein Beispiel f\u00fcr die Rechtfertigung allein aus Glauben.\u00a0So stehen die Texte, die Maria aus evangelischer Perspektive beleuchten, im Kontrast zu den Marienliedern aus verschiedenen Jahrhunderten.<\/p>\n<p>Es war eine Freude, dass Ingeborg Weber an der Harfe und Franziska Weber, Mezzosopran diesen Abend so einf\u00fchlsam und ansprechend musikalisch gestaltet haben.<\/p>\n<h3>Maria in den Bekenntnissen der Kirche<\/h3>\n<figure id=\"attachment_6104\" aria-describedby=\"caption-attachment-6104\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6104 size-medium\" src=\"http:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/FA2019_02-4047-600x400.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/FA2019_02-4047-600x400.jpg 600w, https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/FA2019_02-4047-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/FA2019_02-4047.jpg 1502w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6104\" class=\"wp-caption-text\">Franziska Weber (Mezzosopran)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im 4. Jahrhundert steht die christliche Kirche vor der Frage: wer ist Jesus Christus? Gott oder Mensch?\u00a0W\u00e4hrend die sogenannten Adoptianer behaupten, Jesus sei ein Mensch mit bestimmten g\u00f6ttlichen Eigenschaften, bezeichnen Arius und die Arianer Jesus als das erste Gesch\u00f6pf Gottes, wesens\u00e4hnlich mit Gott, aber nicht gottgleich. Von der Gnosis gepr\u00e4gte Theologen hingegen sprechen von Jesus als einem \u00fcber die Erde wandelnden Gott, der nur scheinbar menschliche Z\u00fcge trug.\u00a0Um aber auf die Grundfrage \u201eWie kann Jesus uns erl\u00f6sen?\u201ceine befriedigende Antwort zu finden, formulierte man: Jesus ist wahrer Gott und wahrer Mensch.<\/p>\n<p>Bei der Frage nach dem Verh\u00e4ltnis von Gottheit und Menschheit in Jesus Christus wurde nun auch Maria interessant.\u00a0W\u00e4hrendPaulus im Galaterbrief einfach formuliert: \u201eAls aber die Zeit erf\u00fcllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau\u2026\u201c, betonte man nun ebenso wie das Matth\u00e4us- und das Lukasevangelium in ihren Geburtsgeschichten, Maria habe Jesus durch den Heiligen Geist empfangen, um so seine G\u00f6ttlichkeit auszudr\u00fccken.\u00a0Seit dem 4. Jahrhundert bezeichnete man Maria als theotokos, als Gottesgeb\u00e4rerin, der auch ins Spiel gebrachte Begriff \u201eChristusgeb\u00e4rerin\u201c konnte sich nicht durchsetzen.\u00a0Durch den Begriff Gottesgeb\u00e4rerin soll ausgedr\u00fcckt werden: Gott ist im Leib der Maria wahrhaftig Mensch geworden. Maria ist die Garantindaf\u00fcr, dass Gott in Christus wirklich und wahrhaftig Mensch geworden ist. Gleichzeitig geschah das ohne menschliches Zutun, eben durch den Heiligen Geist: Jesus Christus ist also mehr als nur ein Mensch, sondern immer auch Gott.<\/p>\n<p>Diese Aussagen der \u00f6kumenischen Konzilien der alten Kirche hat die Reformation bejaht, aber neu betont: Aussagen \u00fcber Maria sind stets christologische Aussagen, es geht also vor allem um Jesus Christus. Deshalb ist f\u00fcr Protestanten die Mariologie kein eigenst\u00e4ndiger Bereich der christlichen Glaubenslehre.\u00a0Aber dennoch nimmt Maria eine herausragende Stellung unter den Glaubenden ein, denn im Blick auf Christus verb\u00fcrgt sie seine wahre Gottheit und seine wahre Menschheit.\u00a0Maria ist die Personifikation des Menschen, der von Gott ohne eigenes Zutun, ohne Verdienst und W\u00fcrdigkeit mit Gnade erf\u00fcllt wird. Sie glaubt und vertraut der Verhei\u00dfung des Engels, dem Wort Gottes an sie. Sie ist Vorbild im Glauben und ein zentrales Beispiel daf\u00fcr, was \u201eRechtfertigung durch den Glauben\u201c bedeutet. Aus evangelischer Sicht geh\u00f6rt Maria ganz auf die Seite des Menschen, das Bindeglied zwischen Gott und Mensch ist aber allein Jesus Christus.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<h3>Martin Luther und Maria<\/h3>\n<p>Maria spielte im Leben des jungen Martin Luther eine bedeutende Rolle. Sie stand im Mittelpunkt vieler Gebete, wie des \u201eAve Maria\u201c, des Rosenkranzes oder des Magnifikats. Es gab viele Kirchen, die Maria geweiht waren.\u00a0Im Orden der Augustiner-Eremiten, in den Martin Luther 1505 in Erfurt eintrat, war Maria neben Augustin die besondere Schutzheilige; der Mariendienst, also die Aufgabe, Maria zu verehren, nahm eine beherrschende Rolle ein.<\/p>\n<p>Im Rahmen seiner Lehrt\u00e4tigkeit als Bibelprofessor an der Universit\u00e4t Wittenberg \u00e4ndert sich Luthers Einstellung zur traditionellen Mariologie.<br \/>\nLuther wird immer wichtiger, Christus, in dem Gott Heil wirkt, zu ehren und dagegen die Verehrung Marias zur\u00fcck zu nehmen. Menschliche Leistung z\u00e4hlt nicht im Angesicht Gottes.\u00a0In seiner Magnifikat-Auslegung aus dem Jahr 1521 h\u00e4lt Luther jedoch an dem Gedanken fest, dass Maria Jungfrau war. Durch diese Art der Geburt soll Jesus vor der S\u00fcnde bewahrt werden, es geht also nicht um Maria, sondern um Jesus Christus.\u00a0Ihre Jungfrauschaft ist nicht ihre Tugend oder Leistung, sondern Gottes Gnade. Als Mutter Gottes ist sie aber \u00fcber andere Menschen erhaben, \u201eweil sie mit dem himmlischen Vater ein Kind, und zwar ein solches Kind hat.\u201c Marias Ehre liegt also nicht in ihr, sondern allein in der Geburt des Jesuskindes.<\/p>\n<h3>Marias Lobgesang<\/h3>\n<p>(Lukas 1,46-55 nach der Lutherbibel 2017)\u00a0<em>Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn,\u00a0und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilandes; denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder. Denn er hat gro\u00dfe Dinge an mir getan, der da m\u00e4chtig ist und dessen Name heilig ist.\u00a0Und seine Barmherzigkeit w\u00e4hret f\u00fcr und f\u00fcr bei denen, die ihn f\u00fcrchten.\u00a0Er \u00fcbt Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hoff\u00e4rtig sind in ihres Herzens Sinn.\u00a0Er st\u00f6\u00dft die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen. Die Hungrigen f\u00fcllt er mit G\u00fctern und l\u00e4sst die Reichen leer ausgehen.\u00a0Er gedenkt der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel auf, wie er geredet hat zu unsern V\u00e4tern, Abraham und seinen Nachkommen in Ewigkeit.<\/em><\/p>\n<h3>Martin Luther, Das Magnifikat, verdeutscht und ausgelegt<\/h3>\n<p>(1521) [WA 7,546-601]\u00a0Martin Luther schreibt:\u00a0Dieweil es denn nun seine Art ist, in die Tiefe, auf die unansehnlichen Dinge zu sehen, habe ich das W\u00f6rtlein \u00bbhumilitas\u00ab mit \u00bbNichtigkeit\u00ab oder \u00bbunansehnliches Wesen\u00ab verdeutscht, so dass die Meinung Marias die sei: Gott hat auf mich armes, verachtetes, unansehnliches M\u00e4gdlein gesehen und h\u00e4tte wohl reiche, hohe, edle, m\u00e4chtige K\u00f6niginnen, F\u00fcrsten und gro\u00dfer Herren T\u00f6chter gefunden. Er h\u00e4tte doch wohl (z.B.) Hannas&#8216; und Kaiphas&#8216; T\u00f6chter finden k\u00f6nnen, welche die Obersten im Lande gewesen (sind), aber er hat seine lauteren, g\u00fctigen Augen auf mich geworfen und eine so geringe, verschm\u00e4hte Magd dazu gebraucht, auf dass sich niemand vor ihm r\u00fchme, dass er dessen w\u00fcrdig gewesen w\u00e4re oder sei. Und ich muss auch bekennen, dass es lauter Gnade und G\u00fcte ist und gar nicht mein Verdienst oder W\u00fcrdigkeit.<\/p>\n<p>Darum liegt das Schwergewicht nicht auf dem W\u00f6rtlein \u00bbhumilitatem\u00ab (Nichtigkeit), sondern in dem W\u00f6rtlein \u00bbrespexit\u00ab (er hat angesehen). Denn ihre Nichtigkeit ist nicht zu loben, sondern Gottes Ansehen. (Das ist so) wie wenn ein F\u00fcrst einem armen Bettler die Hand reicht: (hier) ist nicht des Bettlers Nichtigkeit, sondern des F\u00fcrsten Gnade und G\u00fcte zu preisen.<\/p>\n<p>Die wahrhaft Dem\u00fctigen sehen nicht auf die Folgen der Demut, sondern mit einf\u00e4ltigem Herzen sehen sie auf die niedrigen Dinge, gehen gern damit um und werden selbst niemals gewahr, dass sie dem\u00fctig sind.\u00a0Merke die Worte: sie sagt nicht, man werde ihr viel Gutes nachsagen, ihre Tugend preisen, ihre Jungfrauschaft oder Demut erheben, oder etwa ein Liedlein von ihrer Tat singen, sondern allein davon, dass sie Gott angesehen hat, davon wird man sagen, sie sei selig.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<h3>Ich sehe dich in tausend Bildern<\/h3>\n<p><em>Ich sehe dich in tausend Bildern,<\/em><br \/>\n<em>Maria, lieblich ausgedr\u00fcckt,<\/em><br \/>\n<em>doch keins von allen kann dich schildern,<\/em><br \/>\n<em>wie meine Seele dich erblickt.<\/em><br \/>\n<em>Ich wei\u00df nur, dass der Welt Get\u00fcmmel<\/em><br \/>\n<em>seitdem mir wie ein Traum verweht,<\/em><br \/>\n<em>und ein unnennbar s\u00fc\u00dfer Himmel<\/em><br \/>\n<em>mir ewig im Gem\u00fcte steht.<\/em><br \/>\nNovalis (1772 &#8211; 1801)<\/p>\n<h3>Was bedeutet Maria f\u00fcr mich?<\/h3>\n<figure id=\"attachment_6105\" aria-describedby=\"caption-attachment-6105\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6105 size-medium\" src=\"http:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/FA2019_02-4048-600x400.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/FA2019_02-4048-600x400.jpg 600w, https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/FA2019_02-4048-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/FA2019_02-4048.jpg 1663w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6105\" class=\"wp-caption-text\">Zu Recht bekamen sie reichlich Applaus in der bestens besuchten Evangelischen Schaitbergerkirche von Hallein.<\/figcaption><\/figure>\n<ul>\n<li>Maria ist f\u00fcr mich eine besondere Frauaus dem Volk Israel, dem Volk Gottes \u2013 so wie auch Sara, Abrahams Frau, Miriam, die Schwester von Mose, die Moabiterin Ruth oder viele andere. Maria ist eine ganz normale Frau aus dem Volk, aus einfachen Verh\u00e4ltnissen, eine Frau, die dennoch ihren Weg geht.<\/li>\n<li>Maria steht f\u00fcr mich f\u00fcr das wunderbare Handeln Gottes, der sich gerade denen am Rande, den nicht beachteten, zuwendet, der Arme und Elende erh\u00f6ht und ihnen seine N\u00e4he zusagt.<\/li>\n<li>Maria ist f\u00fcr mich eine Schwester im Glauben, ja ein Glaubensvorbild. Sie ist offen f\u00fcr Gottes Wort und vertraut, dass Gott sie auf dem richtigen Weg f\u00fchrt. Auch von Zur\u00fcckweisungen durch ihren Sohn Jesus l\u00e4sst sie sich nicht abhalten.<\/li>\n<li>Maria ist f\u00fcr mich Vorbild, weil sie uns\u00e4gliches Leid ertragen musste, als sie ihren Sohn am Kreuz h\u00e4ngen sieht \u2013 und trotzdem nicht an Gott verzweifelt.<\/li>\n<li>Aber Maria wird \u2013 wie auch ich \u2013 durch Jesu Tod reich beschenkt. Sie bekommt mit dem Lieblingsj\u00fcnger einen neuen Sohn, der sich um sie k\u00fcmmert. Ja, sie bekommt mit den Anh\u00e4ngern und Anh\u00e4ngerinnen Jesu eine neue gro\u00dfe Familie. Und sie geh\u00f6rt zu denen, die vertrauen und hoffen: Jesus ist nicht tot, sondern von Gott auferweckt worden.<\/li>\n<li>So wie Maria \u2013 und viele andere ihrer Zeit und den vergangenen zwei Jahrtausenden \u2013 m\u00f6chte ich auch auf Gott vertrauen. Maria \u2013 eine Glaubenszeugin!<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Alle Beitr\u00e4ge der Fastenaktion 2019 zum Nachlesen:<\/em><br \/>\n[table id=9 \/]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>[2019-03-19] Um Marienlieder im Wandel der Zeit ging es beim zweiten Abend der Fastenaktion 2019 am 19. M\u00e4rz in der evangelischen Kirche von Hallein. 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