{"id":7749,"date":"2020-06-18T16:03:51","date_gmt":"2020-06-18T14:03:51","guid":{"rendered":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/?p=7749"},"modified":"2020-09-11T16:20:08","modified_gmt":"2020-09-11T14:20:08","slug":"naehe-und-distanz-1-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallein-evangelisch.at\/wp\/?p=7749","title":{"rendered":"N\u00e4he und Distanz (1\/7)"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 4\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>[18.06.2020]<\/p>\n<p>N\u00e4he und Distanz,\u00a0diesen Titel haben wir im Redaktionsteam f\u00fcr den Gemeindebrief ausgew\u00e4hlt. Auf den folgenden Seiten stellen wir verschiedene Aspekte dieses Themas dar! Viel Freude und vielleicht auch die eine oder andere Anregung beim Lesen!<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 4\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<h3>Oberstufensch\u00fcler*innen der 5. und 7. Klassen des Halleiner Gymnasiums<\/h3>\n<p>Einige Oberstufensch\u00fcler*innen haben sich Gedanken zu der Frage gemacht, was sie sich f\u00fcr die Zeit nach der Corona-Krise w\u00fcnschen und was ihnen Hoffnung macht.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 4\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<ul>\n<li>\u201eDa viele wissen, dass ich ein sehr sozialer Mensch bin, waren die letzten Wochen sehr schwer f\u00fcr mich. Mein Alltag war selten Zuhause. Ich war immer unterwegs. Ob in der Schule, mit Freunden oder in der Kirche und pl\u00f6tzlich bin ich 24 Stunden und 7 Tage daheim. Ich habe lange gebraucht, eigentlich zu realisieren, dass solch eine Pause mir sehr gut tut. Mal nicht fr\u00fch aufstehen. Mal nicht laufen m\u00fcssen, um p\u00fcnktlich zu sein. Mal durchschnaufen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nIch wei\u00df, dass alles nie mehr so sein wird wie fr\u00fcher. Ich w\u00fcnsche mir aber, dass die Welt sich ins Positive wandelt. Ich hoffe, der Virus hat nicht nur mich etwas gelehrt, sondern auch viele andere. Ich will, dass wir Menschen langsamer mit der Entwicklung werden. Gleich Probleme l\u00f6sen und beheben und nicht mit dem n\u00e4chsten Projekt beginnen. Wie man sieht, haben wir in der Vergangenheit dies nicht so respektiert. Alles muss ja schnell gehen. Wir m\u00fcssen alles SOFORT haben.\u201c<\/li>\n<li>\u201eF\u00fcr die Zeit nach Corona w\u00fcnsche ich mir, dass die Menschen diese Solidarit\u00e4t beibehalten. Au\u00dferdem hoffe ich, dass wir alle ein wenig umdenken und uns bewusst wird, dass wir nicht immer den teuersten Urlaub ganz weit weg machen m\u00fcssen, sondern dass es oft schon reicht, wenn man zu Hause einmal entspannt. Vielleicht merken wir endlich, dass es gar nicht so schlimm ist, wenn wir manchmal ein wenig verzichten m\u00fcssen, wenn es im Endeffekt dabei hilft, die Erde zu retten. Hoffnung gibt mir momentan vor allem das Verhalten der Menschen in \u00d6sterreich. Die Menschen sind sehr viel freundlicher und hilfsbereiter als fr\u00fcher. Auch, dass die \u00d6sterreicher sich an die \u201eRegeln\u201c halten und der Regierung vertrauen, gibt mir Hoffnung, dass die aktuelle Situation bald vorbei ist.\u201c<\/li>\n<li>\u201eIch w\u00fcnsche mir, dass es meiner Familie nach der Zeit gut geht, wir alle \u00fcberlebt haben und wieder normal leben k\u00f6nnen. F\u00fcr das Land w\u00fcnsche ich mir, dass die Wirtschaft danach wieder funktioniert und m\u00f6glichst viele Menschen Arbeit finden. F\u00fcr die Welt w\u00fcnsche ich mir, dass sie aus dieser Krise lernt und sich weiterentwickelt \u2013 so sollen wir vor allem in Bereichen der Nachhaltigkeit und des Friedens stark dazulernen.\u201c<\/li>\n<li>\u201eWas w\u00fcnsche ich mir? Diese Frage habe ich mir die letzten Wochen oft gestellt. Ich h\u00e4tte gerne die verlorene Zeit zur\u00fcck. Dieser Sommer h\u00e4tte der Sommer meines Lebens werden sollen. Mit meinen Freunden habe ich schon so viele Pl\u00e4ne gehabt. Zwei Festivals mit meiner besten Freundin, Urlaub mit Freunden und Sommerabende, mit meinen Lieblingspersonen, welche ich nie vergessen wollte. Ich w\u00fcnsche mir, dass wenn alles vorbei ist, ich so weiter machen kann wie davor. Ich w\u00fcnsche mir wieder reisen zu k\u00f6nnen, die Welt sehen. Gemeinsam mit meinen Freunden lange Roadtrips zu planen oder einfach losfahren, von einem Abenteuer in das n\u00e4chste. Urlaub und Festivals sind abgesagt, nun hoffe ich, dass wenigstens die Sommerabende stattfinden. Und zwar ohne Masken und Social Distancing. Ich hoffe, dass dieser Sommer noch zum Positiven gedreht werden kann, ich vermisse die Zeit, in welcher ich keine Angst vor Polizei haben musste, wenn ich meine Freunde in der \u00d6ffentlichkeit umarmt habe, oder wir den Sicherheitsabstand nicht eingehalten haben.\u201c<\/li>\n<li>\u201eIch w\u00fcnsche mir, dass wir alle mehr auf andere schauen und die Zeit mit den Freunden und der Familie mehr genie\u00dfen. Au\u00dferdem hoffe ich, dass die neue Generation merkt, dass es Wichtigeres gibt als ihr Handy oder ihr Gaming-PC. Ich w\u00fcnsche mir, dass Gespr\u00e4che wichtiger werden als ein Bildschirm. Au\u00dferdem w\u00e4re es toll, wenn wir unser Konsumverhalten ver\u00e4ndern w\u00fcrden. Das w\u00fcnsche ich mir nicht nur von uns, sondern auch von den Gro\u00dfkonzernen und der Politik. Es muss mehr auf die Umwelt eingegangen werden. Denn was bringt uns eine gut laufende Wirtschaft, wenn es unsere Erde in ein paar Jahren nicht mehr gibt? Es soll sich meiner Meinung nach nichts \u00e4ndern, es muss sich etwas \u00e4ndern. Und ich hoffe wirklich, dass diese Pandemie die Aufmerksamkeit mehr auf die Umwelt zieht, wenn wir zum Beispiel merken, wie sich die CO2-Bilanz so gut \u00e4ndert wie sie es gerade tut. Ich hoffe, man denkt jetzt nicht, dass es sich ja sowieso schon gebessert hat und man jetzt nichts mehr \u00e4ndern muss, sondern dass man gerade, weil sich jetzt etwas bessert, weiter machen muss.\u201c<\/li>\n<li>\u201eIch w\u00fcnsche mir, dass wir in Zukunft besser erkennen k\u00f6nnen, wie schnell sich unser Leben ver\u00e4ndern kann, ohne dass wir dies wirklich beeinflussen k\u00f6nnen. Der Mensch hat nicht alle Macht der Welt und ich hoffe, dass wir dies nach der Corona-Zeit einsehen. Ich hoffe auf baldige Medikamente, welche helfen, den Virus zu bek\u00e4mpfen und hoffe, dass n\u00e4chsten Winter der Corona Virus nicht nochmal ausbricht und die Welt erneut auf den Kopf stellt. Auch hoffe ich, dass Menschen, die ihren Job durch die Krise verloren haben, alsbald wieder zur\u00fcck in die Arbeitswelt finden und nicht verarmen. Doch die Solidarit\u00e4t und Hilfsbereitschaft, welche \u00fcberall zu erkennen ist, gibt mir Hoffnung und zeigt, dass wir alle im gleichen Boot sitzen und uns gerne gegenseitig helfen.\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>[18.06.2020] N\u00e4he und Distanz,\u00a0diesen Titel haben wir im Redaktionsteam f\u00fcr den Gemeindebrief ausgew\u00e4hlt. Auf den folgenden Seiten stellen wir verschiedene Aspekte dieses Themas dar! 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