Du sollst nicht lügen (3/7)

[16.09.2026]

Cybermobbing ist ein großes Problem in unserer heutigen digitalen Welt.

Soziale Medien und digitale Kommunikation gehören mittlerweile fest zu unserem Alltag. Über Plattformen wie Instagram, TikTok oder WhatsApp bleiben wir mit Freunden und Familie in Kontakt. Doch neben den vielen Vorteilen gibt es auch negative Seiten. Eine davon ist Cybermobbing, das vor allem Jugendliche und junge Erwachsene betrifft.

Unter Cybermobbing versteht man das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen einer Person über digitale Medien. Im Gegensatz zum klassischen Mobbing findet es online statt und kann über soziale Netzwerke, Messenger-Dienste oder Online-Spiele erfolgen. Oft geschieht dies über einen längeren Zeitraum und belastet die betroffenen Personen sehr stark.

Wie Cybermobbing entsteht

Cybermobbing kann auf unterschiedliche Weise stattfinden. Häufig werden beleidigende Nachrichten verschickt oder Gerüchte über eine Person verbreitet. Auch das Veröffentlichen von peinlichen Fotos oder Videos ohne Zustimmung der betroffenen Person zählt dazu. Manche erstellen sogar Fake-Profile, um andere zu verspotten oder zu verletzen. Da sich Inhalte im Internet sehr schnell verbreiten, können viele Menschen diese sehen und weiterverbreiten.

Die Folgen für Betroffene

Die Folgen von Cybermobbing können schwerwiegend sein. Viele Betroffene fühlen sich verletzt, hilflos oder ausgegrenzt. Oft leidet das Selbstvertrauen darunter, und manche ziehen sich von Freunden und Familie zurück. In einigen Fällen kann Cybermobbing sogar zu Angstzuständen, Depressionen oder anderen psychischen Problemen führen. Besonders schwierig ist, dass die Angriffe jederzeit stattfinden können und die Betroffenen oft keinen Ort finden, an dem sie sich sicher fühlen.

Deshalb ist es wichtig, dass niemand mit diesem Problem allein bleibt. Betroffene sollten mit vertrauten Personen wie Freunden, Eltern, Lehrkräften oder Beratungsstellen sprechen. Außerdem ist es sinnvoll, beleidigende Nachrichten oder Beiträge als Beweise zu speichern. Täter können blockiert und problematische Inhalte bei den jeweiligen Plattformen gemeldet werden. Auch Schulen und soziale Netzwerke tragen Verantwortung und sollten aktiv gegen Cybermobbing vorgehen.

Respekt und Nächstenliebe – auch im Internet

Aus christlicher Sicht ist jeder Mensch wertvoll und von Gott geliebt. Deshalb sollte niemand beleidigt, ausgegrenzt oder absichtlich verletzt werden. Jesus lehrte die Menschen, einander mit Respekt, Mitgefühl und Nächstenliebe zu begegnen. Diese Werte gelten nicht nur im direkten Umgang miteinander, sondern auch im Internet. Bevor wir etwas posten oder kommentieren, sollten wir überlegen, welche Auswirkungen unsere Worte auf andere haben können.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Cybermobbing ein ernstes Problem ist, das viele Menschen betrifft. Umso wichtiger ist es, aufmerksam zu sein, Betroffene zu unterstützen und respektvoll miteinander umzugehen. Die christliche Nächstenliebe erinnert uns daran, andere so zu behandeln, wie wir selbst behandelt werden möchten. Wenn wir Verantwortung für unser Handeln übernehmen und mehr Rücksicht aufeinander nehmen, können wir dazu beitragen, Cybermobbing zu verhindern und das Internet zu einem besseren Ort für alle zu machen.

Eva Ennsmann

… zum weiterlesen …

Presse

Freier Sonntag wichtig für die Demokratie

[07.10.2026] Mit einem Festakt im Wiener Rathaus hat die „Allianz für den freien Sonntag Österreich“ am 1. Oktober ihr 25-Jahr-Jubiläum gefeiert. Gastgeber Bürgermeister Michael Ludwig konnte dazu zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen, der Gewerkschaften […]

solidarisch

Das war das Friedensgebet 2026

[01.10.2026 Update 09.10.2026] Auch wenn die Teilnehmerzahl mit 80 bis 100 Personen überschaubar war, so war es dennoch ein wichtiges Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religonsgemeinschaften in Hallein. Jederzeit ist es möglich, Bilder vom […]