[02.11.2026]
Im Vorfeld von Allerheiligen machte die Diakonie auf bestehende Lücken in der Begleitung am Lebensende aufmerksam. Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser fordert eine verlässliche und flächendeckende Versorgung für sterbende Menschen, unabhängig von Lebensort, Alter und Erkrankung: „Jedes Pflegeangebot muss auch am Lebensende eine würdevolle Begleitung ermöglichen. Wer im Sterben liegt, braucht vertraute Menschen, Ruhe und eine verlässliche Versorgung.“
Die Kernforderungen der Diakonie
-

Bild: Pfeffer in gemeindebrief.de Grundversorgung stärken: Zwar wurde die spezialisierte Hospiz- und Palliativversorgung ausgebaut, doch für Menschen, die zu Hause oder im Pflegeheim sterben, sind oft nur unzureichende Mittel und Rahmenbedingungen vorgesehen.
-
Bessere Bedingungen im Pflegeheim: Da Menschen heute länger zu Hause gepflegt werden, verbringen sie oft nur noch kurze Zeit im Pflegeheim. Wenn dort Pflegekräften die Zeit fehlt und Ärzt:innen für die Schmerztherapie schwer verfügbar sind, wird das Sterben zum Problem.
-
Rechtsanspruch schaffen: Ziel muss ein gesetzlicher Anspruch auf Hospiz- und Palliativleistungen für alle Menschen sein, damit niemand das Gefühl hat, zur Last zu fallen, sondern bis zuletzt menschlich und kompetent begleitet wird.
Quelle: Evangelischer Pressdienst Österreich