[30.04.2026]
Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinde!
„Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.“ (Psalm 98,1) – so lautet das biblische Motto für den Sonntag Kantate, das heißt Singt!
Singen tut gut! Wenn es mir gut geht und ich mich freue, dann singe und summe ich z.B. auf dem Fahrrad vor mich hin. Bei einer Trauerfeier erlebe ich das gemeinsame Singen als tröstlich und stärkend.
Lieder fassen meine Gefühle in Worte, spiegeln meine Stimmung wider. Jugendliche singen ihre Lieblings-Songs mit, ich schwinge ein bei den Hits der 70iger und 80iger Jahre.
Ein großer Schatz sind für mich unsere Kirchenlieder, ältere und jüngere. Sie sind wichtige Vermittlerinnen christlichen Glaubens. Ohne sie wäre ich, wären wir sehr arm.
Der Gottesdienst ist dabei ein guter Ort, gemeinsam zu singen! Herzliche Einladung!
- Sonntag, 3. Mai, 09.30 Uhr Gottesdienst für dich & mich „Ein neues Lied“ (2.Chronik 5,2-5+12-14 – Team/Korntner) – Plakat im Anhang
- Sonntag, 3. Mai, 18.00 Uhr Abendandacht (Ennsmann)
- Samstag, 11.00 Uhr Bikersegnung (Plakat im Anhang)
Der angehängte Sonntagsgruß befasst sich mit dem Thema Hoffnung!
Stimmt mit mir ein in dieses Lied:
Bettler und Lahme sahen wir beim Tanz,
hörten, wie Stumme sprachen,
durch tote Fensterhöhlen kam der Glanz,
Strahlen, die die Nacht durchbrachen.
Zeichen und Wunder sahen wir geschehn
in längst vergangnen Tagen,
Gott wird auch unsere Wege gehn,
uns durch das Leben tragen.
Lieder mögen euch tragen und Kraft geben, Lieder mögen euch helfen, euren Glauben auszudrücken und zu leben!
Euer Pfarrer Peter
Gruß zum Sonntag Kantate, 3. Mai 2026
Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde unserer Halleiner Pfarrgemeinde!
„Die Hoffnung haben wir als einen festen Anker unserer Seele.“ (Hebräer 6,19) Der biblische Spruch für den Monat Mai entfaltet das Osterwunder und macht deutlich, was die Auferweckung Jesu vom Tod für mich bedeutet.
Ohne Hoffnung kann ich als Mensch letztlich nicht leben. Hoffnung richtet sich immer auf die Zukunft, meine ganz persönlich und auch die der ganzen Welt.
Da gibt es die kleinen Hoffnungen, z.B. eine Schularbeit gelingt gut, bei einem geplanten Fest können alle dabei sein, eine Reise verläuft ohne Hindernisse, ich und die Menschen, die mir lieb sind, bleiben möglichst gesund.
Dazu kommen größere Hoffnungen, es möge z.B. weniger Kriege auf dieser Welt geben, der Klimawandel kann noch gebremst werden, Menschen in mächtigen Positionen nehmen Vernunft an und machen statt Gewinn und Gewalt Nächstenliebe und Frieden zu ihren Hauptzielen.
Manchmal kann ich ein wenig dazu beitragen, dass meine Hoffnungen sich erfüllen, aber auch wo das nicht der Fall ist, beflügelt mich Hoffnung, schenkt mir neue Perspektiven, lässt mich mein Leben und die Welt eher in positivem, hoffnungsvollem Licht sehen.
Die Auferweckung Jesu Christi verleiht der Hoffnung noch eine weitere Dimension, nämlich über mein Leben und diese Welt hinaus. Es ist die Hoffnung, es gibt mehr als das Leben auf dieser Erde, mehr als diese eine Welt. Die Hoffnung, mein persönlicher Tod ist nicht das Ende und auch ein möglicher Weltuntergang bedeutet nicht das absolute Aus.
Es ist die Hoffnung auf ein neues Leben bei Gott, die Hoffnung auf Gottes neue Welt.
Was ich hoffe, kann ich nicht sehen, schon gar nicht beweisen. Hoffnung spielt sich in meinen Gedanken, in meinen Gefühlen ab. Hoffnung kann ich in Worten ausdrücken und damit auch mit anderen teilen. Wenn wir gemeinsam hoffen, wird die Hoffnung stärker und verleiht nicht nur mir neue Kräfte für das Leben im Hier und Heute.
Hoffnung nährt sich auch davon, dass ich schon erlebt habe, wie sich Hoffnungen erfüllt haben.
An der Hoffnung kann ich mich, kann sich meine Seele, mein Innerstes festhalten.
Ohne einen Anker wird ein Schiff von Wellen und Wind hin- und hergeworfen, findet keinen Platz am Ufer oder in einer Bucht. So ist es auch mit der Hoffnung: Sie gibt meiner Seele Grund, sie verhilft mir zur Ruhe, zu einem Ankerplatz.
Hoffnung ist somit das Gegenteil von aufgeregter Hektik, vom Durcheinander-Sein auf Grund schrecklicher Nachrichten. Hoffnung schenkt Ruhe und schützt vor abgrundtiefer Angst – im Blick auf mich und mein Leben, im Blick auf diese Welt.
Das Vertrauen auf Gott und seine Liebe, die Gewissheit eines Lebens nach dem Tod ist mir ein Hoffnungsanker, der mir guttut und mir Kraft schenkt!
Euer Pfarrer Peter Gabriel
Ev. Pfarrgemeinde Hallein
PlakatBikersegnung26-20260425183500