„Schatzkammer der Herrlichkeit Gottes“

[2019-03-26]

Marienverehrung in der Orthodoxen Kirche.

„Du trägst Den, Der alles trägt“.
„Schatzkammer der Herrlichkeit Gottes“.

Grundlage des Vortrages über  Marienverehrung in der Orthodoxen Kirche am 26. März 2019 im Pfarrzentrum Ruf sind biblische und traditionelle (patristische)  Beweise, meine eigene Erfahrung in der Seelsorge, das kirchliche Leben der Pfarrgemeinde und Beispiele aus unserer Holzkirche zu Salzburg, wo es auch eine ca. 300 Jahre alte wundertätige Ikone der Muttergottes gibt und die im „Original“ zur Verehrung beim Vortragsabend mitgebracht wird.

Ikone: „Aufsuchung der Verlorenen“

Die Verehrung Mutter Gottes Maria, als „ immerwährende Jungfrau“, lebendiges Abbild und Mutter der Kirche, Mutter des Lebens, hat in der Orthodoxen Kirche, hauptsächlich, eine liturgische Dimension, eng verbunden mit der Volksfrömmigkeit.

Es gibt keinen Gottesdienst, wo die Muttergottes nicht erwähnt wird. Die Heilige Liturgie (Hl. Messe) als Kern aller Gottesdienste beinhaltet „die liturgische Seligpreisung  Mariens an der zentralen Stelle der Hl. Eucharistie. Die ständige Präsenz Muttergottes  im Gottesdienst wird konkretisiert durch unzählige Fürbitten, Gebete, Hymnen, (besonders „Akathistos“) und Ikonen, die genau so alt und aktuell wie das Christentum sind.

Das geschieht sowohl in der Kirche als auch Zuhause. Fast in jedem orthodoxen Haus, schützt eine Ikone Muttergottes Maria die Familie. Die Ikone gehört zur Familie. Eine Öllampe, vor der Ikone aufgehängt, beleuchtet die Ikone, spendet ständig das Ewige Licht und begleitet die Betenden beim Gebet.  Die Feste der Muttergottes sind besondere Anlässe, wo die Marienverehrung zum Ausdruck kommt: Mariä Geburt,  Mariä Einführung in den Tempel,  Mariä Verkündigung, Mariä Entschlafung (Marienhimmelfahrt). Im liturgischen Kirchenjahr gibt es einige hundert Feste zur Verehrung der wundertätigen Muttergottes-Ikonen mit eigenen Gottesdiensten.

Die ökumenische Dimension der Marienverehrung ist verbunden mit der wichtigen Rolle der Frau  in der Kirche, in allen christlichen Konfessionen, wobei die Muttergottes als Vorbild gilt.

Erzpriester Dr. Dumitru Viezuianu

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