Sonntagsgruß zum 20. Oktober 2024

[18.10.2024]

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinde!

Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.“ – die Zusage des Predigttextes dieses Sonntags möchten wir euch gerne mitgeben. Als Menschen, als Christen und Christinnen werden wir nicht perfekt sein, also keine Fehler mehr machen, doch uns gilt die Verheißung: Gott umfasst mit seiner Liebe die ganze Welt – also auch mich und dich! Das will uns Kraft geben, dem Vorbild seiner Liebe zu folgen. Und auf die endgültige Vollkommenheit bei ihm und in seiner Liebe zu hoffen. Der Sonntagsgruß bedenkt das im Blick auf den Wochenspruch und leitet uns an, unseren Blick auf das Gute zu wenden!

Als Vorgeschmack auf den Gottesdienst am Sonntag  geben wir euch das Eingangsgebet mit:

„Zu Dir, Gott, kommen wir, wie wir sind. Mit dem Guten in uns, und dem Bösen.
Warum schaffen wir es oft nicht, das Böse mit Gutem zu überwinden?
Stärke unseren Glauben an deine Liebe.
Stärke unsere Liebe zu uns selbst und zu den Menschen um uns.
Stärke unsere Hoffnung auf Versöhnung, wo Streit ist.
Auf Frieden, wo Krieg ist. Auf Gerechtigkeit, wo Unrecht regiert.
Wir bitten dich dafür um deinen Heiligen Geist, Gott.
Stell uns dazu deinen Sohn Jesus Christus immer wieder neu als Beispiel vor Augen!
Amen!“

Wir wünschen euch, dass ihr Gottes Liebe und Segen in euch spürt und ihr dadurch Trost und Kraft bekommt für euer Leben!

Eure Pfarrer Peter und Jens-Daniel


Sonntagsgruß zum 21. Sonntag nach Trinitatis

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde unserer Halleiner Pfarrgemeinde!

„Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.“ (Römer 12,21) – diese herausfordernde Aufforderung des Apostels Paulus an die christliche Gemeinde in Rom ist uns für diesen Sonntag und die neue Woche mitgegeben, um sie zu bedenken, im Herzen zu tragen und in unserem Leben zu verwirklichen.

Wenn ich mich umschaue, die Zeitung aufschlage oder den Fernseher anschalte, begegnet mir viel Schreckliches und Böses. Meinem Eindruck nach gehen Menschen immer schlechter und gewaltsamer miteinander um, machen sich gegenseitig das Leben zur Hölle. Ich erlebe einfaches Schwarz-Weiß-Denken: ich habe Recht, der andere ist dumm und böse, ja mein Feind. Weiters scheinen Gewalt, Terroranschläge, militärische Auseinandersetzungen und Kriege immer mehr zu werden. Manchmal macht mich das mutlos.

Auf der anderen Seite erlebe ich so viel Positives und Schönes, wo Menschen einander beistehen, freundlich miteinander umgehen, einander achten und respektieren. Nur in den Medien wird davon nur selten berichtet…

Ich denke an Jugendliche, mit denen ich in der Pfarrgemeinde und in der Schule zu tun habe. Ich freue mich, wie sie zu selbstbewussten Menschen heranwachsen, wie sie kritisch mit der Welt um sich herum umgehen lernen und wie sie mit viel Offenheit und Freundlichkeit auf andere Menschen zugehen.

Ich denke an die Freiwilligen in unserem DaLeTe-Projekt und die vielen weiteren ehrenamtlichen Mitarbeitenden in unserer Gemeinde: wie sie Energie und Zeit aufwenden, um für andere Menschen da zu sein.

Und mir kommen die vielen Menschen in den Sinn, die im Sozialbereich beruflich tätig sind: im Spital, im Seniorenheim, in Kindergärten und Schulen, in der Betreuung von Obdachlosen, Menschen, die vor Krieg und Gewalt geflohen sind, und in vielen weiteren Bereichen.

Sind das alles nur einfältige „Gutmenschen“, die statt sich um ihren Vorteil und ihr Fortkommen zu kümmern, sich mit geringeren Löhnen abfinden, ihre kostbare Freizeit drangeben oder eben einfach nur nett und freundlich sind?!

Mir gibt es Kraft und motiviert mich, auf solche Menschen zu schauen, die bewusst oder unbewusst versuchen, im Sinne Jesu zu leben, Gutes zu tun, Liebe zu üben.

Sie ermuntern mich, es ebenso zu versuchen, und sie helfen mir, meine Blickrichtung zu ändern: nicht auf das Böse zu schauen, mich nicht davon unterkriegen zu lassen, sondern auf das Gute, das an vielen Orten das Böse in die Schranken weist.

Macht ihr mit und versucht es ebenso?

Euer Pfarrer Peter Gabriel

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