Sonntagsgruß zum 19. April 2026

[17.04.2026]

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinde!

Misericordias Domini, also die Barmherzigkeit Gottes, so lautet der Name dieses zweiten Sonntags nach Ostern. Man nennt ihn auch den Sonntag vom guten Hirten. So lautet der Wochenspruch (Johannes 10,11a.27-28a):

Christus spricht: ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.

Das bedeutet: Jesus und Gott begleiten und behüten mich nicht nur auf meinem Lebensweg auf der Erde. Durch Jesu Auferweckung ist mir die Zuversicht geschenkt: Auch im Sterben ist Gott mein guter Hirte, wird mir durch Jesus das ewige Leben bei Gott geschenkt.

Der angehängte Sonntagsgruß verknüpft die biblischen Texte des Hirtensonntags mit dem Diakonie-Sonntag, den wir ebenfalls begehen.

Lasst euch deshalb herzlich einladen zu unseren Gottesdiensten!

  • Freitag, 16. April, 12.00 Uhr Mittagsgebet
  • Sonntag, 18. April, 09.30 Uhr Gottesdienst mit Nachgespräch (1. Petr 2,21b-25 – Mayr/Schäfer-Winter)

Ebenso der Hinweis auf weitere Veranstaltungen:

  • Freitag, 18. April, 19.00 Uhr Salzburg Auferstehungskirche Kirchenkabarett „Aus heiterem Himmel“ (Plakat im Anhang)
  • Sonntag, 19. April, 19.19 Stadtpfarrkirche Hallein Neunzehn.neunzehn spezial „Die Kunst der Fuge“ mit Thomas Schäfer-Winter, Orgel (Plakat im Anhang)
  • Samstag, 25. April, 09.00 – 13.00 Uhr Interaktiver Workshop „Menschenrechte – verstehen, einordnen, leben“ (Plakat im Anhang)

Ein Gebet zum Sonntag:
Mitten im finsteren Tal beten wir dennoch zu dir, Gott.
Hilf uns sehen: Wir sind nicht allein!
Da sind Menschen neben uns, freundlich und mutig.
Und da bist du, Gott, Hirte aller Menschen. Du gehst an unserer Seite.
Hilf uns gehen und vielleicht auch tanzen, singen und spielen –
mitten in finsteren Tälern.

Ich wünsche euch immer wieder die Erfahrung, wie Gott euch behütet, euch Freude schenkt und für euch da ist in schweren Zeiten!
Euer Pfarrer Peter


Sonntagsgruß für den 2. Sonntag nach Ostern (Misericordias Domini) am 19. April 2026

Liebe Mitglieder unserer Halleiner Pfarrgemeinde!

Markus Mayr

In Bezug auf die Gottesdienstgestaltung hat man an diesem Sonntag die Qual der Wahl: Entweder man vertieft sich in die Texte zum Sonntag vom guten Hirten oder man feiert mit den Texten zum Diakonie-Sonntag. Ich versuche, beides in diesem Sonntagsgruß zu verbinden. Der Diakonie-Sonntag steht heuer unter dem Motto „Von Mensch zu Mensch.

Was uns verbindet.“ Es tut gut, über das Menschsein nachzudenken, und als Christ:innen glauben wir an Gott, den Schöpfer, der dich und mich, der uns alle ins Dasein gerufen hat.

Das hebt uns unweigerlich auf dieselbe Stufe des Menschseins. Da gibt es plötzlich keinen Unterschied in der Würde, da sind wir alle gleich. Jeglicher Form der Menschenfeindlichkeit und Ausgrenzung, egal aus welcher Ecke und Motivation kommend, ist damit der Boden entzogen. Wir atmen dieselbe Luft, wir teilen dieselben Bedürfnisse, wir alle sind auf ein Gegenüber ausgerichtet. Niemand kann allein überleben. Das eint uns.

In seinem Menschenrechtsbekenntnis – nachfolgend ein Auszug – betet und bekennt der Theologe Gerd Theißen vor Gott: Menschenrechte gelten für alle Menschen in allen Völkern und Kulturen.

Gott hat alle Menschen gleich geschaffen.

Alle sind sein Ebenbild, Männer und Frauen.

Alle haben unwiderruflich das Recht, Rechte zu haben, das RECHT AUF LEBEN, das RECHT AUF FREIHEIT, das RECHT AUF TEILHABE an allem, was gut für uns ist.

Vor 2000 Jahren trat Jesus genau für diese Werte auf und ein, und weil er sie konsequent und bedingungslos einforderte, hat er dafür mit seinem Leben bezahlt.

Jesus ist der Hirte, der nicht idyllisch mit Filzhut und Stecken auf der sonnigen Alm sitzt, sondern der „sein Leben für seine Schafe lässt“ (vgl. Joh 10,11). Dieser gute Hirte hat uns durch seinen Tod und seine Auferstehung eine Weide bereitet, eine Lebensgrundlage, ein Lebensumfeld, in dem wahres Menschsein möglich ist. „Durch seine Wunden seid ihr heil geworden“ (1.Petr 2,25) ist ein Zuspruch, der sich im Heute, im Jetzt entfalten kann und soll. Durch Jesus und gemeinsam mit ihm haben wir die MÖGLICHKEIT AUF LEBEN, die MÖGLICHKEIT AUF FREIHEIT, die MÖGLICHKEIT AUF TEILHABE an allem, was gut für uns ist.

Der Gottesdienst am Sonntag (mit Nachgespräch) ist eine bedingungslose Möglichkeit, dem guten Hirten zu begegnen und auferstandenem Menschsein weiter nachzuspüren.

Herzlichst, Markus Mayr Ev. Pfarrgemeinde Hallein


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