Sonntagsgruß zum 21. Juni 2026

[19.06.2026]

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinde!

Pfarrer Peter Gabriel

„Suchen und Finden“ ist die passende Überschrift für diesen Sonntag, denn seine biblischen Texte erzählen davon, wie Gott Menschen nachgeht und sich freut, wenn sie auf ihn vertrauen. Das wird besonders im Leben, Handeln und Reden von Jesus Christus deutlich und drückt sich auch im Wochenspruch aus (Lukas 19,10): „Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“

Der angehängte Sonntagsgruß lädt dazu ein, über Gottes Suche nach dem Menschen und unseren Weg zu Gott nachzudenken.

Herzliche Einladung zu unseren Gottesdiensten:

  • Freitag, 19. Juni, 12.00 Uhr Mittagsgebet
  • Sonntag, 21. Juni, 09.30 Uhr Abendmahls-Gottesdienst (Micha 7,18-20 – Goldbrich/Korntner)

Herzliche Einladung auch zu folgenden Veranstaltungen:

  • Freitag, 19. Juni, 19.19 Uhr Neunzehn.neunzehn „Geschichten zwischen Himmel und Erde“, EL-Theater (Alexandra Schwaiger, Silke Stein) – Plakat im Anhang
  • Sonntag, 21. Juni, 18.00 Uhr, Salzburg Christuskirche „Bach tanzt“ mit BachWerkVokal (Plakat im Anhang)
  • Sonntag, 5. Juli, 15.00 Uhr Musical der Kleinen Cantorey „Kleiner Stock ganz groß“ (Plakat im Anhang)

Und heute schon der Hinweis auf unseren nächsten Gartentag am Samstag, 27. Juni! (Plakat im Anhang)

Stimmt mit ein in das Lied von Hans-Jürgen Netz:
Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt, damit ich lebe.
Ich lobe meinen Gott, der mir die Fesseln löst, damit ich frei bin.
Ich lobe meinen Gott, der meine Tränen trocknet, dass ich lache.
Ich lobe meinen Gott, der meine Angst vertreibt, damit ich atme.
Ehre sei Gott auf der Erde in allen Straßen und Häusern,
die Menschen werden singen, bis das Lied zum Himmel steigt:
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden, Frieden auf Erden!

Seid gewiss: Gott findet euch, er will euch neue Kraft und Freude schenken. Gott stärkt euch mit seiner Liebe und seinem Segen!

Euer Pfarrer Peter


Sonntagsgruß für den 3. Sonntag nach Trinitatis, 21.6.2026

Liebe Mitglieder unserer Halleiner Pfarrgemeinde!

Der Wochenspruch steht in Lukas 19,10 „Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“ Er bildet den finalen Satz der Zachäus-Geschichte (die ich als bekannt voraussetze, sonst gerne Lk. 19,1-10 nachlesen). Jesus (be)sucht die Menschen, die für die Gesellschaft und moralisch als verloren gelten. In Jesus wird sichtbar, wie Gott ist. Gott sucht nach den verlorenen Menschen, davon handelt bei Lukas ein ganzes Kapitel (Lk. 15).

Gott ist wie ein Hirte, der nach einem verlorenen Schaf sucht. Gott ist wie eine Frau, die einen ihrer zehn Silbergroschen sucht. Gott ist wie ein Vater, der sich freut, wenn sein Sohn, zu dem die Beziehung zerbrochen war, zurück zu ihm findet.

Während sich der Hirte und die Frau in den Gleichnissen auf die Suche machen nach dem, was sie verloren haben, steht der Vater mit offenen Armen da und wartet auf die Rückkehr seines Sohnes. Als der Sohn schließlich umkehrt, läuft ihm der Vater entgegen, freut sich über ihn und feiert ein Fest. Der Vater hat seinen Sohn nicht festgehalten, als dieser fortging. Und er hat ihn auch nicht gegen seinen Willen zurückgeholt. Der Sohn musste sich selbst auf den Weg machen.

Ähnlich ist es bei Zachäus. Jesus kommt nach Jericho und sucht nicht zuerst nach Zachäus. Vielmehr heißt es von Zachäus: „Er wollte unbedingt sehen, wer dieser Jesus war.“ (BasisBibel). Luther übersetzt: „Er begehrte, Jesus zu sehen.“ Zachäus bleibt nicht in der Distanz, die sein Leben zu Gott und zu den Menschen geprägt hat. Er macht sich auf die Suche, läuft voraus und steigt auf einen Baum.

So zeigen die Geschichten zwei Seiten derselben Wirklichkeit: Gott sucht den Menschen und freut sich über jeden, der zu ihm findet. Aber diese Freude macht den Menschen nicht überflüssig. Der verlorene Sohn muss heimkehren, Zachäus muss auf den Baum steigen. Gottes offene Arme ersetzen nicht den Weg, den wir zu ihm gehen müssen – sie geben ihm sein Ziel.

Wonach suchst du?

Eure Vikarin Annemarie Goldbrich
Ev. Pfarrgemeinde Hallein






… zum weiterlesen …

Gedanken

Du sollst nicht lügen (3/7)

[16.09.2026] Cybermobbing ist ein großes Problem in unserer heutigen digitalen Welt. Soziale Medien und digitale Kommunikation gehören mittlerweile fest zu unserem Alltag. Über Plattformen wie Instagram, TikTok oder WhatsApp bleiben wir mit Freunden und Familie […]

Wir suchen | Wir bieten

Sachspendenaufruf

[14.09.2027] Für eine junge Erwachsene, die erstmals in ihre eigene Wohnung zieht, ersuchen wir um Unterstützung zur Ausstattung der Wohnung. Folgende Ausstattung würde sie noch benötigen: Erstausstattung an Geschirr (Je 4x: Tassen groß-klein; Suppen-, große […]

Gedanken

Du sollst nicht lügen (2/7)

[14.09.2026] Falsches Zeugnis – aus der Sicht einer Journalistin „Du sollst Wahrheit redn und Wahrheit tuan“, sangen André Heller und Wolfgang Ambros einst und stellten in Aussicht, so bleibe man „Für immer jung“. Ob das […]

Hauskirche

Sonntagsgruß zum 13. September 2026

[11.09.2026 aktualisiert] Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinde! Das neue Schuljahr beginnt – und damit kommt ab jetzt auch wieder regelmäßig unser Kirchen-Newsletter mit dem Sonntagsgruß! Herzlich grüße ich euch mit dem Wochenspruch (1.Petrus 5,7): […]

Kultur

19:19 im September 2026

[06.09.2026 – Update 10.09.2026] Von Vorurteilen freie Liebe Die 17. Saison von neunzehn.neunzehn wird mit einem außergewöhnlichen Programm eröffnet: Die berühmte Ringparabel aus „Nathan der Weise“ von G.E. Lessing bildet den Kern und Ausgangspunkt einer […]

Kinder+Jugend

Richtig oder falsch?

[10.09.2026] Der Stein im Hof Ist es für euch auch manchmal schwer den Unterschied zwischen ‚Richtig und Falsch‘ zu erkennen? Manchmal geht es mir ehrlicherweise schon so. Man ertappt sich dabei, etwas zu glauben, bevor […]