Gedenkstätte für „Sternenkinder“

[10.10.2024]

Bild: gemeindebrief.de

Wahrscheinlich weiß niemand so genau, wie viele Kinder jedes Jahr sterben, die noch nicht das Licht der Welt erblickt haben. Das Thema ist immer noch sehr tabuisiert. Frauen, die den Tod eines Kindes in ihrem Mutterleib erlebt und erlitten haben, machen oft die Erfahrung, dass ihr Schmerz nicht ernst genommen wird – „Das Kind war doch noch gar nicht auf der Welt …“ Erst recht ist das Thema für Väter keines, über das man(n) spricht. Und doch: Wer einmal angefangen hat, darüber zu sprechen, erlebt, wie viele Menschen Ähnliches durchgemacht haben.

Deshalb ist es wichtig, einen Ort zu haben, an dem Trauer zugelassen werden kann und Gedenken ermöglich wird.

Die Stadt Hallein plant einen solchen Ort des Gedenkens für die so genannten „Sternenkinder“ am Halleiner Friedhof. Der Künstler und Direktor der HTL Hallein Johann „Giovanni“ Gutschi wurde mit der Gestaltung eines Denkmals beauftragt. Voraussichtlich wird es im Zusammenhang mit dem Totengedenken am 1. November eröffnet werden.

Peter Pröglhöf

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