Wir stellen vor

[02.11.2023]

Im März 2023 gründete unsere Pfarrgemeinde das Projekt „DaLeTe – Das Leben Teilen“. Hier bringen wir Menschen, die sich zum Wohle anderer engagieren wollen, zusammen mit denen, die ohne Hilfe und Unterstützung ihre aktuelle Lebenssituation nur schwer meistern können.Viele Pfarrgemeindemitglieder haben sich gemeldet und engagieren sich bereits ehrenamtlich.

In unserer neuen Rubrik „Wir stellen vor“ bitten wir DaLeTe-Freiwillige vor den Vorhang und geben einen Einblick in ihr ehrenamtliches Engagement.

Wir stellen vor: Heidi Waltl

  • Ich heiße: Heidi Waltl
  • Ich wohne in: Hallein
  • 4 Wörter, die mich beschreiben: Herzlich, welt- offen, lustig, hilfsbereit
  • Wenn ich einen Zauberstab hätte… …hätte ich einen Hund! (es mangelt leider an der Zeit). Darum engagiere ich mich freiwillig:
    Ich bin vor 20 Jahren nach Hallein gezogen und habe auch vier Jahre in Wien gelebt. In Hallein habe ich wieder ein Zuhause gefunden.
Heidi Waltl

Während meiner Arbeit in Wien bei einer Hausverwaltung habe ich schnell gemerkt, dass es viele Menschen gibt, die einsam sind. Kleinigkeiten wie ein Besuch oder ein herzliches Wort würden schon reichen, um jemanden den Tag zu verschönern.

Mein derzeitiger Job macht mir Spaß, aber er hat keine sozialen Aspekte. Je älter ich werde, desto mehr verändert sich meine Perspektive. Mir geht es gut, meine Freunde und meine Familie begleiten mich.Aber irgendwann habe ich festgestellt, dass mir trotzdem etwas fehlt. Etwas von „Wert“. Dann fasste ich den Entschluss: Ich will nicht immer nur reden, sondern ins Tun kommen und habe bei der DaLeTe Freiwilligen-Auftaktveranstaltung teilgenommen. Und was soll ich sagen? Heute bereichern die 4 Mädchen, ihre Mutter L. und ihr Vater K. mein Leben.

Mein schönstes DaLeTe-Erlebnis

Ich besuche fast jede Woche die afghanische Familie T. mit ihren mittlerweile vier Kindern für zwei Stunden. Diese Stunden sind nach einer ausgefüllten Arbeitswoche immer ein Highlight für mich. Wir lesen, spielen, malen und basteln gemeinsam. Mit der Mutter L. rede ich über die Woche und dies und das (manchmal auch mit Händen und Füssen, aber die Verständigung auf Deutsch wird immer besser!), dem Vater K. helfe ich beim Lernen für die Staatsbürgerschaftsprüfung. Er führt seit über einem Jahr seine eigene Pizzeria in Adnet.
Das Schönste ist für mich, wenn ich das Lachen und das „Hallo Heidi“ von oben höre, wenn ich durch das Stiegenhaus gehe…

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Hauskirche

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