Sonntagsgruß zum 2. Juni 2024

[31.05.2024]

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinde!

Pfarrer Peter Gabriel

Herzlich grüßen wir euch mit dem biblischen Wort für den Monat Juni (2. Mose 14,13): „Mose sagte: Fürchtet euch nicht! Bleibt stehen und schaut zu, wie der Herr euch heute rettet!“ Diese Zusage an das Volk Israel als unterdrückte Sklaven in Ägypten will ich auch auf mich und uns heute beziehen. Ja, ich brauche keine Angst zu haben, denn Gott ist bei mir. Ich will innehalten und achtsam schauen, wie Gott auch heute hilft, unterstützt und frei macht. Vielleicht manchmal anders, als ich es erwartet oder erhofft habe, aber er ist für mich da!

Dieses Dasein Gottes erlebe ich u.a. im Gottesdienst auf besondere Weise – so hier wieder die Einladung zu unseren Gottesdiensten an diesem Wochenende:

  • Freitag, 31. Mai, 12.00 Uhr Mittagsgebet
  • Sonntag, 2. Juni, 09.30 Uhr Abendmahls-Gottesdienst mit Nachgespräch

Der nachstehende Sonntagsgruß bedenkt das Losungswort für diesen Sonntag aus dem 23. Psalm.

Ein Liedtext von Manfred Siebald möge euch inspirieren:
„In deinem Haus bin ich gern, Vater, wo du mein Denken füllst; da kann ich dich hören, Vater, sehn, was du willst. In deinem Haus will ich bleiben, Vater; du weist mich nicht hinaus, und nichts soll mich vertreiben, Vater, aus deinem Haus.“

Euch ein gesegnetes verlängertes Wochenende und das Vertrauen: Gott ist da, bei ihm, in seinem Haus bin ich geborgen!

Euer Pfarrer Peter


Sonntagsgruß für den 1. Sonntag nach Trinitatis

Liebe Mitglieder unserer Halleiner Pfarrgemeinde!

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln …

Immer noch gehört der 23. Psalm zu jenen Texten aus der Bibel, die viele Menschen kennen. Manche können ihn vielleicht sogar noch auswendig. Der Schluss davon, der letzte Vers, ist das Losungswort an diesem Sonntag:

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar. (Ps 23,6)

Gibt es so etwas wie einen „Kernbestand“ unseres Glaubens, auf den man zurückgreifen kann, selbst dann, wenn alles andere in Vergessenheit geraten ist? Das Vater Unser vielleicht? Oder die Erinnerung daran, dass wir zu Weihnachten die Geburt Jesu feiern? Oder vielleicht sogar dieser Psalm?

Ein Besuch von mir in einer Religionsstunde an einer berufsbildenden Schule in dieser Woche, fünf jugendliche Mädchen, etwa 15 bis 17 Jahre alt: Es geht um das Judentum. Die Religionslehrerin erklärt, dass das jüdische Religionsbekenntnis in Österreich auch „mosaisch“ heißt und fragt, was denn der Mose mit dem Judentum zu tun haben könnte.
– Schweigen –

Dann geht es um die jüdischen Feste. Ein Text über das Neujahrsfest wird gelesen. Die Religionslehrerin fragt, wie denn das bei uns ist, wann denn das Kirchenjahr beginnt.
– Schweigen –

Die Religionslehrerin könnte eigentlich in Pension sein. Aber sie macht noch weiter. Was motiviert sie so, dass sie nicht an dem unaufhaltsamen Verschwinden des Wissens über unseren Glauben verzweifelt?

Vielleicht ist es die Erfahrung, die der 23. Psalm beschreibt: Wer auf Gott vertraut, sich von ihm die grüne Aue, das frische Wasser und die rechte Straße zeigen lässt, der findet auch den Weg durch das finstere Tal. Und am Ende eines Lebensweges darf ich zurückschauen und dankbar erkennen, dass aus meinem Leben manch Gutes folgt und ich auf anderes mit Barmherzigkeit schauen darf.

Vielleicht kann ich das nur von anderen Menschen lernen. Und vielleicht ist das dann wichtiger als das Wissen. Deshalb brauchen wir Menschen wie diese Religionslehrerin.

Peter Pröglhöf

 

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