Weihnachten in Rumänien

[08.12.2022]

Unsere evangelische Pfarrgemeinde zeichnet sich u.a. durch eine große Buntheit und Vielfalt von Menschen aus, die aus unterschiedlichen Ländern und Gegenden hier in Hallein heimisch geworden sind. Ähnliches gilt für die ganze evangelische Kirche in Österreich. Alle bringen dabei auch Bräuche und Traditionen aus ihren Herkunftsländern mit – besonders im Blick auf das Christfest und wie sie es in ihrer Kindheit und Jugend gefeiert haben. In 9 kurzen Statements erzählen einige von ihnen, was für sie das Besondere, das Typische am Weihnachtsfest dort ist, wo sie herstammen.

Rumänische Weihnachten

Jedes Jahr versammeln sich die Kleinen, aber auch die Teenager in Gruppen und gehen in der Weihnachtszeit singen. Kinder erhalten Orangen, Kekse und Süßigkeiten zum Weihnachtssingen und mittlerweile auch Geld.

Das Symbol der Winterferien ist der begehrte Weihnachtsbaum. Es existiert in rumänischer Tradition lange vor der christlichen Ära. Die Tanne ist der wichtigste Baum. Der Baum wird an Heiligabend oder in der Weihnachtsnacht, wenn der Weihnachtsmann die Geschenke gebracht hat, geschmückt.

In den rumänischen Dörfern wird die Tradition immer noch gepflegt: Frauen und Männer beginnen lange vorher mit den Vorbereitungen. Die Männer räumen den Hof auf und säubern die Ställe, Frauen putzen ihre Häuser und bereiten dafür traditionelle Speisen zu.

Der Weihnachtsmann bringt die Geschenke in der Nacht vom 24. Dezember zum 25. Dezember. Die Kinder sehen diese dann beim Aufstehen am 25. Dezember.

Andra Neumayr

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