Sonntagsgruß zum 21. Mai 2023

[19.05.2023]

Sonntag Exaudi

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde unserer Halleiner Pfarrgemeinde!

„Sprich, Herr, ich höre“, so direkt versucht der junge Samuel mit Gott zu reden, nachdem ihm dreimal geträumt hat, dass Gott ihn ruft (1. Samuel 3,10).

Um unser Hören geht es an diesem Sonntag, dessen Evangelium schon auf Pfingsten hinweist (Johannes 16,5-15). Jesus verspricht uns, dass wir, dass unsere Welt nie von Gott verlassen sein wird. Die Frage ist allerdings, ob wir in der Lage sind, aus den vielen Stimmen unserer Zeit Gottes Stimme herauszuhören. Ob wir überhaupt unbeeinflusst vom Zeitgeist Gottes Geist nachspüren wollen!

Die Berufungsgeschichte Samuels (1.Samuel 3,1-10) zeigt schon, dass das nicht immer einfach ist und wenn man weiterliest, sieht man, wie unangenehm das sein kann. Anderen unangenehme Wahrheiten zu sagen, ist weniger schön als: „Du bist gut, du bist toll, nur weiter so“.

Vielleicht noch unangenehmer ist es – konfrontiert mit dem Geist Gottes – sich selber einzugestehen: „So kann es nicht weitergehen. Ich muss mein Verhalten, meine Lebensgewohnheiten ändern.“

Jesus hat uns den Geist Gottes nicht als eine Macht versprochen, die gleichsam wie ein Medikament ganz ohne unser Zutun wirkt. Er hat uns klare Kriterien gegeben, die gleichsam die Türe sind, durch die der Geist Gottes in uns und durch uns wirken wird. Kurz zusammengefasst: „Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst“.

Davon lässt sich sehr Vieles ableiten. Z.B.: Es soll meinen Mitmenschen keinesfalls schlechter gehen als mir. Ihre Umwelt soll genauso gut erhalten bleiben wie meine. Sie sollen genauso in Frieden leben können, wie ich usw.“.

Ich brauche nicht alleine darüber nachdenken, was es heißt, im Einklang mit Gottes Geist zu leben. Auch unsere Zeit hat ihre Propheten, die mir Wegweiser sein können. Allerdings sind nicht alle wahre, gute Propheten. Es gibt immer auch falsche! Unsere Aufgabe ist es, gemäß den Kriterien Jesu die wahren Propheten zu erkennen. Das erfordert genau hinzuhören, zu hinterfragen und sich möglichst umfassend zu informieren. Ob durch Propheten oder in ganz alltäglichen Situationen: Gott meldet sich bei uns. Er gibt uns nicht auf. Das ist das Schöne dabei. Wir haben immer wieder neu die Chance auf Gott zu hören, seinen Geist in unser Leben hereinzulassen. Das tut uns und unseren Nächsten immer wieder gut!

Ihr Pfr.i.R Wolfgang Del-Negro

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