Sonntagsgruß zum 12. Jänner 2025

[10.01.2025]

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinde!

„Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.“ (Römer 8,14) – dieses Zusage des Apostels Paulus geben wir euch gerne weiter.
Wie Jesus bei seiner Taufe durch Johannes im Jordan mit Gottes Geist beschenkt worden ist, so dürfen auch wir darauf vertrauen, dass wir Gottes geliebte Kinder sind. Sein Geist verwandelt uns und hilft uns, im Sinne Jesu Christi zu leben.

Von der Zuversicht, die uns durch das weihnachtliche Licht Gottes geschenkt worden ist, handelt der Sonntagsgruß.

Besonders im Gottesdienst und in den Veranstaltungen unserer Gemeinde können wir etwas davon spüren, dass wir zu Gott gehören – eingebunden in eine geschwisterliche Gemeinschaft.

So laden wir euch wieder herzlich ein:

  • Freitag, 10. Jänner, 12.00 Uhr Mittagsgebet
  • Sonntag, 12. Jänner, 09.30 Uhr Gottesdienst für dich & mich „Auf zu neuen Ufern“ mit Dank an alle Mitarbeitenden und im Anschluss Neujahrsempfang im Gemeindesaal (Plakat im Anhang)
  • Dienstag, 14. Jänner, 15.00 Uhr Seniorenkreis

Zum Sonntagsgruß passt das Friedensbekenntnis der Weltversammlung der Christinnen und Christen in Seoul aus dem Jahr 1990:
„Ich glaube an Gott, der die Liebe ist und der die Erde allen Menschen geschenkt hat.
Ich glaube nicht an das Recht der Stärkeren, an die Stärke der Waffen, an die Macht der Unterdrückung.
Ich glaube an Jesus Christus, der gekommen ist, uns zu heilen, und der uns aus allen tödlichen Abhängigkeiten befreit. Ich glaube nicht, dass Kriege unvermeidbar sind, dass Frieden unerreichbar ist.
Ich glaube nicht, dass Leiden umsonst sein muss, dass der Tod das Ende ist, dass Gott die Zerstörung der Erde gewollt hat.

Ich glaube, dass Gott für die Welt eine Ordnung will, die auf Gerechtigkeit und Liebe gründet, und dass alle Männer und Frauen gleichberechtigte Menschen sind.
Ich glaube an Gottes Verheißung eines neuen Himmels und einer neuen Erde, wo Gerechtigkeit und Frieden sich küssen.
Ich glaube an die Schönheit des Einfachen, an die Liebe mit offenen Händen, an den Frieden auf Erden.
Amen!“

Lasst euch mit hineinnehmen in die Hoffnung dieses Bekenntnisses, in die Hoffnung, die das Licht der Weihnacht uns geschenkt hat!

Eure Pfarrer Peter und Jens-Daniel


Sonntagsgruß zum 1. Sonntag nach dem Epiphaniasfest

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde unserer Halleiner Pfarrgemeinde!

Pfarrer Peter Gabriel

Mit dem 6. Jänner, den die Evangelischen Epiphaniasfest nennen, endet der engere Weihnachtsfestkreis. Epiphanias bedeutet Erscheinung; erschienen, unter uns aufgeleuchtet ist der Herr Jesus Christus, sein Licht, seine Liebe!

Traditionell sind diesem Festtag die Weisen aus dem Morgenland zugeordnet. Sie haben einen Stern, ein wundervolles Licht gesehen, das die Geburt eines neuen Königs verheißt. Wie sie das Jesuskind mit seinen Eltern im Haus in Bethlehem besuchen und ihm wertvolle Geschenke mitbringen, so werden in christlicher Tradition unsere Häuser gesegnet.

„Christus mansionem benedicat = Christus segne dieses Haus!“ – dafür steht das CMB, aus dem die Tradition die Namen der 3 Könige gemacht hat: Caspar, Melchior und Balthasar.

Das Licht der Weihnacht will weiter in meinen Alltag, mein Leben hineinleuchten und mir Kraft geben. So gehört auch die Epiphaniaszeit, die bis zum 2. Februar reicht, noch zum Weihnachtsfestkreis. Deshalb lassen wir auch bis dahin mit unseren Schwibbögen und den Herrnhuter Sternen das Licht Jesu Christi aus dem Pfarrhaus hinausleuchten.

Dazu leitet uns das biblische Wort für die Epiphaniaszeit an (1. Johannes 2,8b):
„Die Finsternis vergeht und das wahre Licht scheint schon.“

In den kommenden Wochen, die meist randvoll mit Arbeit gefüllt sind am Beginn eines neuen Kalenderjahres und schnell die Weihnachtsruhe vergessen lassen, will ich deshalb ganz bewusst Lichtpausen einlegen und mich immer wieder daran erinnern, was mir geschenkt worden ist: Mit Jesus Christus ist die Dunkelheit, das Böse und Schlechte auf der Welt letztlich schon besiegt!

Auch wenn ich mir Sorgen mache um die politischen Verhältnisse in unserem Land und auf der Welt, wenn ich wahrnehme, wie die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht, wenn ich erschrecke, wie wenig Stellenwert der Schutz der Umwelt gegenüber der militärischen Aufrüstung hat – ich will darauf vertrauen:

Letztlich wird sich das Licht gegen die Finsternis, der Friede gegen jegliche Form von Gewalt, die Liebe gegen die Diskriminierung und Nicht-Respektierung, die Gerechtigkeit gegen den Turbo-Kapitalismus durchsetzen.

Denn die neue Wirklichkeit, die Jesus Christus in diese Welt gebracht hat, wird letztlich siegen und hat schon jetzt Dummheit, Ignoranz und Bosheit den Kampf angesagt.

So will ich gelassen und frohen Mutes die kommenden Wochen auf mich zukommen lassen, alles prüfen und das Gute behalten – wie es uns die Jahreslosung aufträgt (1. Thess. 5,21)!

Euer Pfarrer Peter Gabriel


Plakat_20250112

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