„Wer ich auch bin, du kennst mich“

[22.03.2022]

Dietrich Bonhoeffer
Glaubenszeuge im Widerstand

Am dritten Abend der ökumenischen Fastenaktion steht der evangelische Pfarrer und Theologe Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) im Mittelpunkt.

Bonhoeffer sah von Anfang an sehr klar die Gefahren der nationalsozialistischen Herrschaft. Deshalb engagierte er sich in der „Bekennenden Kirche“. Das war eine teils illegale Opposition zu der Bewegung der „Deutschen Christen“, die die Deutsche Evangelische Kirche beherrschte und von Hitler unterstützt wurde. Auf Grund seiner internationalen Kontakte informierte er die Kirchen der Ökumene außerhalb Deutschlands und bat um ihre Unterstützung für den politischen Widerstand gegen Hitler. Weiters war er beteiligt an dem Versuch, Hitler zu töten und in Deutschland eine neue Gesellschaftsordnung aufzurichten (Attentat auf Hitler am 20.7.1944).

Bonhoeffer wurde am 9. April 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg hingerichtet.

Die Referenten dieses Abends gehen wichtigen Lebensstationen und zentralen Gedanken dieses „Märtyrers des 20. Jahrhunderts“ nach. Was bedeutet sein Vermächtnis für unser Christsein heute? Wie sehr Glauben, Denken und Leben zusammengehören, zeigen nicht nur seine theologischen Veröffentlichungen, sondern auch seine berührenden Gedichte aus dem Gefängnis.

HR Mag. Peter Pröglhöf, Fachinspektor
Dr. Peter Gabriel, Pfarrer

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