Sonntagsgruß zum 15. Jänner 2023

[13.01.2022]

2. Sonntag nach Epiphanias

Liebe Mitglieder und Freund*innen unserer Halleiner Pfarrgemeinde!

Epiphanias-Zeit – so nennen Evangelische die Wochen zwischen dem Drei-Königs- Tag (6. Jänner) und dem Sonntag nach Maria Lichtmess (heuer der 5. Februar). Danach gehen wir schon auf die Passionszeit zu, vor allem aber wird Fasching gefeiert.

Diese „Zeit dazwischen“ wird meistens wenig wahrgenommen. Die Menschen gehen lieber Schifahren als in den Gottesdienst, nach dem Weihnachtsfest treten Kirche und Religion wieder in den Hintergrund.

Dabei gehören die Sonntage nach Epiphanias (auf Deutsch Erscheinung) noch zum Weihnachtsfestkreis. Das zeigen die weißen Paramente an Altar und Kanzel, oft bleiben auch Christbäume, Krippen oder Schwippbögen noch stehen, leuchten weiterhin die Herrnhuter Sterne aus den Fenstern.
Sie alle deuten darauf hin, worum es in diesen Wochen geht: Um das Licht Gottes, das mit der Geburt des Kindleins im Stall von Bethlehem unter uns aufgeleuchtet ist. Dieses unendliche große, alles erhellende Licht scheint jetzt bei uns auf der Erde, in meinem oft beschwerlichem, düsteren Alltag. Gerade in den kurzen, dunklen Jännertagen bricht bei aller Freude am Schnee sich eben auch schon die Sehnsucht nach dem Frühling Bahn.
Die Sehnsucht nach dem Licht, der Liebe, dem Frieden und dem Segen Gottes drückt sich aus im Bild von Jesus als dem Morgenstern. Er ist das hellste Gestirn, das sich kurz vor Sonnenaufgang zeigt und diesen ankündigt. Es ist also nicht mehr weit bis zum Morgen.

Mit Jesus Christus, der das Licht Gottes in sich trägt und es verkörpert, leuchtet schon die Herrschaft Gottes auf Erden auf. Es ist klar und deutlich sichtbar, wie Gott sich seine Erde wünscht, was seinem Willen entspricht.

Die biblischen Texte in diesen Wochen bedenken also die Konsequenzen des Christfestes für mich und mein Leben. Und sie handeln vom Licht, von der Herrlichkeit Gottes, die sich uns Menschen zeigt und die doch nur mittelbar, im Nachhinein von uns wahrgenommen werden kann.

Über diesen Morgenstern, der immer schon mit Gott verbunden war und aus seinem Licht seine Leuchtkraft erhellt, dichtet Johann Gottfried Herder (EG 74,1):
Du Morgenstern, du Licht vom Licht, das durch die Finsternisse bricht, du gingst vor aller Zeiten Lauf in unerschaffner Klarheit auf.

Von Herzen wünsche ich euch, dass Gottes Licht auch in eurem Leben aufscheint, er eure Dunkelheiten erhellt.

Euer Pfarrer Peter Gabriel

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