Was macht unsere Gemeinde aus?

[03.12.2024]

Foto: Erwin Wodicka in gemeindebrief.de

Das wollten wir gerne wissen und haben dazu einige Gemeindemitglieder gebeten, ein paar Worte darüber zu schreiben. Dabei geht es auch um unseren „Zusammenhalt“, den wir haben dürfen, aber auch um die „Wertschätzung“ unserer Gemeinde. Einiger dieser Stimmen habe ich für euch zusammengetragen. Diese Aussagen stammen von Menschen, die in verschiedenen Gruppen und Positionen in unserer Pfarrgemeinde mitwirken. Aber lest selbst:

Angelika

Jeder ist willkommen bei uns, und wir unterstützen uns gegenseitig, wo wir können. Unsere Pfarrer Peter und Jens-Daniel haben auch immer ein offenes Ohr für uns und unsere Anliegen.

Daniela

Ich denke, uns macht die bunte Vielfalt/Mischung aus, die sehr wertschätzend miteinander umgeht. Der Zusammenhalt der Gemeindevertretung und der gesamten Gemeinde ist sehr groß, und auch unsere Jugend hat ein großes Mitspracherecht.

Markus

Die evangelische Gemeinde Hallein verkörpert für mich Offenheit und eine Kultur des Einladens und Ermöglichens. Besonders wertvoll empfinde ich die Haltung, dass jegliches bunte Engagement und Einbringen wertgeschätzt, jedoch nicht beziehungslos eingefordert wird. Ich bin dankbar, mit so vielen verschiedenen Menschen auf Augenhöhe unterwegs sein zu dürfen.

Andi

Was ich an unserer Gemeinschaft in der Kirche so schätze, ist das tolle „Miteinander“, trotz unterschiedlichster Charaktere und Zugänge. Respekt vor anderen Meinungen wird großgeschrieben, und so findet sich immer ein guter Konsens. Das Ehrenamt macht viel Spaß, eben weil es um keine finanzielle Abgeltung, sondern ausschließlich um gemeinsame Erfolge für unsere Kirche geht. Der bunte „Haufen“ an verschiedenen Mitarbeiterinnen sichert eine maximale Vielfalt an Ideen.

Walter

Ich empfinde meine Arbeit von allen Gemeindemitgliedern, mit denen ich im Kontakt bin, als außergewöhnlich wertgeschätzt. Alle Gespräche sind sehr herzlich, und ich habe immer das Gefühl, mit Freunden im Gespräch zu sein. Auch wenn Dinge nicht so laufen, wie man es selbst sich wünscht und dadurch Verzögerungen entstehen, wird das mit Verständnis aufgenommen. Das Arbeiten in der Kirche unterscheidet sich deutlich und sehr von der Arbeit in der Wirtschaft.

Irene

Ich fühle mich in unserer Gemeinde sehr wertgeschätzt. Ich bin auch in der Gemeinde auf- und reingewachsen und kann sagen, dass das Teilnehmen an verschiedenen Gruppen auch Freundschaften festigt und Wohlbefinden bei mir bewirkt hat. In der Coronazeit habe ich anfangs den Gottesdienst sehr vermisst. Seitdem gehe ich aber nur mehr selten dorthin, weil ich meine Freude an den Gottesdiensten im Fernsehen entdeckt habe. Es liegt auch daran, dass sich mein Gehör verschlechtert hat. Aber ich bin sehr gerne bei den verschiedenen Kreisen, die es gibt, dabei, und das ist für mich etwas Schönes. Besonders, weil ich mich darauf freue, dass ich dort Menschen treffe, die mir wichtig sind und ich auch Teil der Gemeinde sein kann und darf.

Christine

Als ich gefragt wurde, wie ich unsere Gemeinde empfinde, ist mir spontan das Lied aus meinen Jugendtagen, „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“, eingefallen. Genau so stellt sich für mich unsere Gemeinde dar, als ein Team mit dem gleichen Ziel vor Augen. Leider ist hin und wieder auch ein Sturm aufgekommen, der Kränkungen, Verletzungen und Wunden nach sich zog. Gerade in solch stürmischen Zeiten erlebe ich unsere Gemeinde immer wieder als Gemeinschaft, die Halt gibt und stärkt! Dessen bin ich mir gewiss: SO LÄUFT DAS SCHIFF NACH LANGER FAHRT IN GOTTES HAFEN EIN!

Romana

Es ist eine kleine, überschaubare Gemeinde! Fixe Gruppen, wie Seniorenkreis, Frühstückskreis, Spielenachmittag, aber auch für die Organisation, um Veranstaltungen zu managen. Viele Freiwillige, die ihren Beitrag mit Herz, guter Laune und natürlich kulinarischen Mehlspeis- und Salatspenden mithelfen, damit es ein schönes Fest wird! Die Aufgeschlossenheit unserer Pfarrer, sei es für neue Projekte wie Theater, sowie für verschiedene Gottesdienstformate wie „im Pfarrgarten“, „am Seewaldsee“, „Predigtstuhl“, ökumenische, „an der Grenze“ oder „Dich & Mich“ usw. Des Weiteren ist immer jemand da von unterschiedlichen Kreisen, wenn man sich austauschen möchte, Kummer hat oder einfach gemütlich mal „auf an Cafe“ zusammensitzt! Für mich ist es immer wie „ein bisschen heimkommen“. Respekt, mitreden können, dabei und füreinander da sein, mich einbringen können und gehört werden. Das sind echt schöne Dinge. Mir persönlich hat die Aussage „es ist ein bisschen wie heimkommen“ am besten gefallen. Für mich ist es das auch. Egal, ob beruflich, als Ehrenamtliche, Gemeindevertreterin oder Besucherin, es ist ein Platz, an dem man durchatmen kann, sich wohl fühlt und weiß: Hier möchte ich sein, hier gehöre ich her und bin erwünscht. Ich hoffe, jeder einzelne von euch fühlt das früher oder später. Wir freuen uns, wenn ihr es auch mal wahrnehmen könnt! Kommt doch einfach vorbei und lasst euch von uns allen überraschen.

Yvonne Ennsmann

(Beitragsbild: Peter Weidemann in Pfarrbriefservice.de)

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