Erklärungen zum Leitbild

[2018-03-02]

Erklärungen zu Begriffen im Leitbild:

Augsburger Bekenntnis (A.B.):
Für den Augsburger Reichstag 1530 verfasste Philipp Melanchthon diesen Text, der die Grundlage des evangelischen Glaubens darlegt. In Österreich und im Bereich des ehemaligen Habsburger Herrschaftsgebietes bezeichnet man die evangelisch-lutherische Kirche als „evangelisch A.B.“ – im Gegensatz zu „evangelisch H.B.“, dem Helvetischen Bekenntnis für den Zweig der Reformation, der sich in der Schweiz entwickelt hat (Ulrich Zwingli, Johannes Calvin)

Bekenntnisse der Kirche:
Damit sind die Lehrentscheidungen der christlichen Kirche in den ersten Jahrhunderten gemeint, z.B. das Apostolische Glaubensbekenntnis, das wir in fast jedem Gottesdienst sprechen, aber auch Grundeinsichten der Reformation (Augsburger Bekenntnis, Großer und Kleiner Katechismus) und der evangelischen Kirche zur Zeit des Nationalsozialismus (Barmer Bekenntnis 1934).

Synode:
Das „Parlament“ der Evangelischen Kirche in Österreich, zusammengesetzt aus Theolog/innen und sog. Laien – beschließt die Gesetze, den Haushalt und auch theologische und geistliche Grundlinien für unsere Kirche

Abendmahl:
Am Abend vor seinem Sterben feierte Jesus mit seinen Jüngern das Pessahmahl, die Erinnerung des Volkes Israel an die Befreiung aus Ägypten. Jesus deutete dabei Brot und den Weinkelch auf sein Sterben und beauftragte die Jünger, in Erinnerung an ihn immer wieder dieses Mahl zu feiern („Einsetzungsworte“). Christ/innen glauben, dass der auferstandene Jesus in der Feier des Abendmahles und in der Gemeinschaft gegenwärtig ist. Grundsätzlich sind alle Getauften dazu eingeladen, das gilt selbstverständlich auch für Kinder jeden Alters („kinderoffenes Abendmahl“), Menschen aus anderen christlichen Kirchen („ökumenische Gastfreundschaft“) und Ausgetretene. Auch jemand, der nicht getauft ist, wird nicht weggeschickt. Alle bekommen eine Hostie/Oblate und einen Schluck Wein bzw. Traubensaft für die Kinder.

Diakonie:
Bedeutet Dienst am Nächsten, die tätige Nächstenliebe der einzelnen Christ/innen, der Gemeinde und der kirchlichen und diakonischen Einrichtungen

Ökumene und interreligiöser Dialog:
Ökumene ist das Zusammenwirken der verschiedenen christlichen Kirchen, wenn auch andere Religionen wie der Islam oder der Buddhismus beteiligt sind, spricht man von inter- oder multireligiös.

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