20.02.2018: Ich bin dabei

Wegweiser sind Punkte, an denen Entscheidungen für den weiteren Weg getroffen werden, sie sind aber nicht das Ziel. Demnach ist auch die Taufe als Weg zu sehen und nicht als Ereignis, das irgendwann geschehen und dann für alle Zeit erledigt ist. Was im Taufgeschehen begonnen hat, soll das ganze Leben fortwirken.

Durch die bei uns übliche Kindertaufe ist die Taufe ein „Geschenk“, für das das kleine Kind nichts tun und auch nichts vorweisen kann. Das ist auch nicht notwendig, da Gottes Zuwendung und sein Segen praktisch „gratis“ sind und wir dieses Geschenk allein aus Liebe Gottes zu uns Menschen erhalten.

Das Patenamt ist heute wichtiger denn je, nicht im Sinne der Geschenke, die der Täufling vom Paten erwarten kann. Was sind aber dann die wirklich wichtigen Aufgaben, die eine Patin oder ein Pate erfüllen sollte, wenn das „Patenamt“ tatsächlich ernst und beim Wort genommen wird?

Es wird spannend, dieser und etlichen weiteren Fragen nachzugehen. Spannend kann es auch werden, die Gemeinsame oder vielleicht doch die dort und da (noch) bestehenden Unterschiede zwischen röm. katholisch und evangelisch zu benennen.